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Duo: MICHAEL MOORE & ACHIM KAUFMANN | live recording & livestream

Tuesday 6. September 2022 - 20:30 - 22:30

Michael Moore – Klarinette & Altsaxophon
Achim Kaufmann – Piano


(english: see below)

Informationen zu den Preisen, Karten-Reservierungen und den Öffnungszeiten finden Sie hier.

MICHAEL MOORE, ACHIM KAUFMANN, LOFT
© Kato Bookbird

Achim Kaufmann und Michael Moore spielen seit 1998 zusammen, dokumentiert vor allem durch Kaufmanns Projekte double exposure, gueuledeloup quartet und trio kamosc.
Der kanadische Journalist Greg Buium (downbeat) bezeichnete die CDs dieser Bands als „models of some of the finest forward-thinking chamber jazz coming out of Europe today“.

Ende 2013 erschienen 3 CDs im Duo mit unterschiedlichen Repertoires, aufgenommen bei zwei Sitzungen in Berlin:
Auf nothing something ist (beinahe) alles improvisert,
something nothing enthält Kompositionen von Kaufmann und Moore, und
furthermore ist ein Tribut an den früh verstorbenen Pianisten und Komponisten Herbie Nichols.

Michael Moore

http://www.achimkaufmann.com/

Moore und Kaufmann verbindet neben einem offenen, pluralistischen Musikverständnis eine ausgeprägte Klangsensibilität und ein im Laufe der Jahre entwickeltes hochgradig intuitives Zusammenspiel – scheinbar unauffällige Details werden zu Katalysatoren für spontane Richtungsänderungen, angedeutete Harmoniewechsel werden instinktiv verstanden und fortgesponnen, Kontraste werden ausgelebt.

Michael Moore wurde 1986 mit dem wichtigesten Niederländischen Jazzpreis – dem Boy Edgar Prijs – ausgezeichnet. Von 2000 bis 2002 führte er die Liste der besten Klarinettisten des downbeat Magazins an.

Moore stammt aus Kalifornien und studierte am New England Conservatory in Boston, u.a. bei Ran Blake, Jaki Byard und Joe Maneri. 1982 zog er nach Amsterdam und wurde Mitglied so illustrer Ensembles wie Guus Janssen Septet, Maarten Altena Ensemble, ICP Orkest, Sean Bergins MOB, Tristan Honsingers this, that and the other, Gerry Hemingway Quintet etc.
Zu den erfolgreichsten Gruppen gehörte das Trio Clusone mit Han Bennink und Ernst Reijseger. Als Komponist prägte er Available Jelly und zahlreiche andere Projekte unter seinem Namen. Das Trio Jewels and Binoculars mit Lindsey Horner und Michael Vatcher widmete sich der Musik Bob Dylans.
Weitere Zusammenarbeit gab es mit Fred Hersch, Mark Dresser, Mark Helias, Marilyn Crispell, Cor Fuhler, Benoît Delbecq, Dave Douglas, Lee Konitz, Georg Graewe und zahlreichen anderen.
Ein besonderes Interesse gilt der Musik aussereuropäischer Kulturen, er spielte u.a. mit Toumani Diabaté (Mali), Rogerio Bicudo, Paulo Moura (Brasilien). Speziell die Musik von Available Jelly ist beeinflusst von traditionellen Musiken verschiedener Kulturen, u.a. Indonesien, Madagascar und Istrien.
Seine Musik ist auf über 80 CDs zu hören.

“Few composer-improvisers can charm a listener like Michael Moore.“
Ed Hazell, pointofdeparture.org

“the most interesting and (…) most creative clarinetist on the present scene“
Brian Morton, pointofdeparture.org

Achim Kaufmann wurde 2001 mit dem SWR-Jazzpreis. und 2015 mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis ausgezeichnet.

Kaufmann ist seit Ende der 80er Jahre als Pianist und Komponist aktiv.
Zu seinen langlebigsten Projekten gehören das improvisierende Trio Kaufmann/Gratkowski/de Joode, ein Duo mit dem in Amsterdam lebenden Klarinettisten und Saxophonisten Michael Moore und das Klaviertrio grünen mit Christian Lillinger und Robert Landfermann.
Mit seiner Frau Gabriele Guenther arbeitete er u.a. in dem multidisziplinären Trokaan Project zusammen, bei dem Aspekte von improvisierter Kammermusik, Gedichttexten und -fragmenten und elektro-akustischen Texturen aufeinandertreffen.
Achim ist auch in Duos mit Ignaz Schick, Yorgos Dimitriadis und Kalle Kalima zu hören, sowie in einem Trio mit Liz Kosack und Christian Marien.
Weitere Zusammenarbeit gab es mit Han Bennink, George Lewis, Jim Black, Paul Lovens, Mark Dresser, Ingrid Laubrock, Tom Rainey, Shelley Hirsch, Okkyung Lee, Axel Dörner, Steve Swallow, Al Foster und vielen anderen.


Michael Moore – clarinet & alto saxophone
Achim Kaufmann – piano

Information about prices, ticket reservations and our opening times can be found here.

Achim Kaufmann and Michael Moore have been playing together since 1998, documented mainly by Kaufmann’s projects double exposure, gueuledeloup quartet and trio kamosc.
The Canadian journalist Greg Buium (downbeat) called the CDs of these bands “models of some of the finest forward-thinking chamber jazz coming out of Europe today“.

In late 2013, the duo released three CDs with different repertoires, recorded at two sessions in Berlin:
On nothing something (almost) everything is improvised,
something nothing contains compositions by Kaufmann and Moore, and
furthermore is a tribute to pianist and composer Herbie Nichols, who died at an early age.

Michael Moore

http://www.achimkaufmann.com/

Moore and Kaufmann share not only an open, pluralistic understanding of music but also a keen sensitivity to sound and a highly intuitive interplay that has developed over the years – seemingly unobtrusive details become catalysts for spontaneous changes of direction, implied harmonic changes are instinctively understood and spun forth, contrasts are acted out.

Moore was awarded the most important Dutch jazz prize – the Boy Edgar Prijs – in 1986. From 2000 to 2002 he topped downbeat magazine’s list of best clarinetists.

Kaufmann was awarded the SWR Jazz Prize in 2001, and the Albert Mangelsdorff Prize in 2015.