Fare | Gerhardus · Henkelhausen · Wankel
Dienstag 10. Februar 2026 - 20:00
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Valentin Gerhardus – Piano
Felix Henkelhausen – Bass
Marius Wankel – Schlagzeug
(english: see below)
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Fare ist ein Klaviertrio aus Berlin. Mit ihrem Debütalbum Ant Mills (Enja Records) präsentiert die Gruppe eine Auswahl an freien Improvisationen, in denen man den Musikern auf dem Weg des im Moment Entstehenden folgen kann; wo sich Form und Richtung ständig verändern und entwickeln und ihnen doch ein größerer Bogen inne liegt. Veröffentlicht als Doppelalbum (Ant Mills I + II), fungieren beide Kollektionen als zwei verschiedene Ansätze, durch ein fließendes Narrativ von Stück zu Stück einen größeren Spannungsbogen zu schaffen, der gefüllt ist mit einer Vielfalt von kleinen Geschichten.
Pianist Valentin Gerhardus, Bassist Felix Henkelhausen und Schlagzeuger Marius Wankel sind langjährige musikalische Weggefährten, die im Laufe der Jahre ihre eigene Sprache aus musikalischen Gesten und Texturen entwickelt haben. Gemeinsam versuchen sie, sich von den Rollen ihrer Instrumente zu lösen und einen gemeinsamen Klangkörper zu bilden, bei dem sich die Grenzen zwischen den Musikern vermischen und ein gleichberechtigtes Zusammenspiel frei von Konventionen entsteht.
In Anlehnung an das Phänomen der Ant Mills, bei dem Ameisen bis zur Erschöpfung in einem Strudel laufen, entsteht aus diesem düsteren, an die moderne Menschheit erinnernden Naturereignis ein Narrativ, das den Zerfall und das daraus Entstehende thematisiert und ein harmonisches, zirkulierendes Bild von Werden und Vergehen zeichnet. Begleitet von einem Text von Sophia Koh verleiht die Musik von Fare diesem Bild eine friedliche, nachdenkliche und zugleich befreiend-leichte Dimension. Eine Musik, in der man sich verlieren kann und die gleichzeitig einen Weg eröffnet — stets im Sinne der Kreisbewegung als Symbol eines natürlichen Fortschritts.
Valentin Gerhardus, geboren 1997 in München, ist ein Pianist und Sound Künstler, der von Berlin aus aktiv ist. Begonnen mit einer klassischen Klavierausbildung seit dem 7. Lebensjahr, studierte er von 2015-2020 Jazz Klavier bei Prof. Michael Wollny an der HMT Leipzig. Schon in jungen Jahren war er Preisträger beim Bundeswettbewerb Jugend Jazzt 2014 oder Teil der Nachwuchsband des Jazzfest Esslingen 2016.
Während des Studiums entwickelte er ein Interesse für Elektronische Musik und beschäftigte sich viel mit improvisatorischen Ansätzen in der Experimentellen Musik und dem Verhältnis von Akustischen zu Elektronischen Klängen. Aktuell arbeitet er an einem Soundtrack für einen Langspielfilm und ist als Produzent, freischaffender Pianist und Laptop-Musiker tätig. Gerhardus stand auf der Bühne mit Musiker*innen wie Philipp Gropper, Nick Dunston, Matthias Bauer, Wanja Slavin, Peter Bruun, Uli Kempendorff, Andromeda Mega Express Orchestra, Johannes Enders, Roy Nathanson, Tony Lakatos, Ludwig Wandinger, trngs, Evi Filippou etc.
Seit 2022 ist er Teil der Berliner Konzertreihe Future Bash und spielte bereits bei Festivals wie: Copenhagen Jazzfest, Finale Neuer Deutscher Jazzpreis 2022, Transmediale CTM Vorspiel Berlin, Jazzahead, Cologne Jazzweek, SHARE Frankfurt, etc.
Felix Henkelhausen, 1995 in Oldenburg geboren, erhielt klassischen Klavier- und Cellounterricht, bevor sein Interesse für den Kontrabass geweckt wurde. Mit 16 Jahren begann er das Jungstudium an der HfK Bremen bei Prof. Detlev Beier. 2014 folgte das Studium am Jazz-Institut Berlin bei Prof. Greg Cohen und Marc Muellbauer, das er 2019 erfolgreich beendete. 2022 spielte er mit seinem Quintett im Finale des Neuen Deutschen Jazzpreis und 2023 wurde er für den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie Bass nominiert.Henkelhausen spielte bereits mit national und international bekannten Künstler*innen wie Andrea Parkins, Dave Liebmann, Eric McPherson, Jim Black, Jochen Rueckert, Kathrin Pechlof, Lotte Anker, Marc Copland, Dianne Reeves, Nate Wooley, Pablo Held, TAU5, Gerald Cleaver, Mark Feldman und vielen anderen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Henkelhausen
2017 startete er zusammen mit Ludwig Wandinger die Konzert-Reihe Future Bash, welche seit 2024 mit 7 weiteren Musiker*innen weiterläuft, und den Bundespreis Applaus 2025 gewann.
Marius Wankel, 1996 in Heidelberg geboren, ist Schlagzeuger und lebt in Berlin. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie war er bereits in jungen Jahren als Schlagzeuger und Pianist mehrmals Preisträger bei Jugend musiziert und „ugend Jazzt. Nach seinem Abitur fing er an, Schlagzeug bei Bill Elgart an der HfM in Würzburg zu studieren, bevor er 2018 an das Jazz Institut der UdK Berlin wechselte und 2021 dort seinen Bachelor abschloss. Seitdem ist er aktives Mitglied der Szene für Jazz und improvisierte Musik in Berlin und spielt in zahlreichen nationalen und internationalen Projekten. 2024 wurde er mit dem Andromeda Mega Express Orchestra beim Deutschen Jazzpreis als Band des Jahres nominiert. Seit 2023 ist er außerdem Teil von Future Bash, einer Konzert-Reihe für improvisierte Musik. Neben seinen Jazzprojekten spielt Wankel auch in der Post-Punk-Band Nip Slip, produziert Musik und hat trotz seines jungen Alters bereits mit Künstler*innen zusammengearbeitet wie Myka9, Wanja Slavin, Ronny Graupe, Camila Nebbia, Philipp Gropper, Andromeda Mega Express Orchestra, Daniel Derro Regan, Lola von der Gracht, Tim Novikov und Isaiah Barr.
https://de.wikipedia.org/wiki/Marius_Wankel
Klingt so:
Valentin Gerhardus – piano
Felix Henkelhausen – bass
Marius Wankel – drums
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Fare is a piano trio from Berlin. With their debut album Ant Mills (Enja Records), the group presents a selection of free improvisations in which listeners can follow the musicians as they create in the moment; where form and direction are constantly changing and evolving, yet still form part of a larger arc. Released as a double album (Ant Mills I + II), both collections function as two different approaches to creating a larger arc of tension through a flowing narrative from piece to piece, filled with a variety of small stories.
Pianist Valentin Gerhardus, bassist Felix Henkelhausen, and drummer Marius Wankel are longtime musical companions who have developed their own language of musical gestures and textures over the years. Together, they attempt to break free from the roles of their instruments and form a collective soundscape in which the boundaries between the musicians blur and an equal interplay free of conventions emerges.
Based on the phenomenon of ant mills, in which ants run in a vortex until they are exhausted, this dark natural event, reminiscent of modern humanity, gives rise to a narrative that addresses decay and its consequences, painting a harmonious, circular picture of becoming and passing away. Accompanied by a text by Sophia Koh, Fare’s music lends this image a peaceful, contemplative, and at the same time liberatingly light dimension. It is music in which one can lose oneself and which at the same time opens up a path — always in the sense of circular motion as a symbol of natural progress.
Valentin Gerhardus, born in Munich in 1997, is a pianist and sound artist based in Berlin. He began classical piano training at the age of 7 and studied jazz piano with Prof. Michael Wollny at the HMT Leipzig from 2015 to 2020. At a young age, he was already a prize winner at the 2014 Jugend Jazzt national competition and part of the 2016 Jazzfest Esslingen young talent band.
During his studies, he developed an interest in electronic music and spent a lot of time exploring improvisational approaches in experimental music and the relationship between acoustic and electronic sounds. He is currently working on a soundtrack for a feature film and is active as a producer, freelance pianist, and laptop musician. Gerhardus has shared the stage with musicians such as Philipp Gropper, Nick Dunston, Matthias Bauer, Wanja Slavin, Peter Bruun, Uli Kempendorff, Andromeda Mega Express Orchestra, Johannes Enders, Roy Nathanson, Tony Lakatos, Ludwig Wandinger, trngs, Evi Filippou, and others.
Since 2022, he has been part of the Berlin concert series Future Bash and has already played at festivals such as: Copenhagen Jazzfest, Finale Neuer Deutscher Jazzpreis 2022, Transmediale CTM Vorspiel Berlin, Jazzahead, Cologne Jazzweek, SHARE Frankfurt, etc.
Felix Henkelhausen, born in Oldenburg in 1995, received classical piano and cello lessons before his interest in the double bass was awakened. At the age of 16, he began studying at the HfK Bremen with Prof. Detlev Beier. In 2014, he went on to study at the Jazz Institute Berlin with Prof. Greg Cohen and Marc Muellbauer, graduating in 2019. In 2022, he played with his quintet in the finals of the New German Jazz Prize, and in 2023 he was nominated for the German Jazz Prize in the bass category. Henkelhausen has already played with nationally and internationally renowned artists such as Andrea Parkins, Dave Liebmann, Eric McPherson, Jim Black, Jochen Rueckert, Kathrin Pechlof, Lotte Anker, Marc Copland, Dianne Reeves, Nate Wooley, Pablo Held, TAU5, Gerald Cleaver, Mark Feldman, and many others.
In 2017, he launched the Future Bash concert series together with Ludwig Wandinger, which has been running since 2024 with seven other musicians and won the 2025 Applaus Federal Prize.
Marius Wankel, born in Heidelberg in 1996, is a drummer and lives in Berlin. Growing up in a family of musicians, he won several awards as a drummer and pianist at a young age in competitions such as Jugend musiziert and Jugend Jazzt. After graduating from high school, he began studying percussion with Bill Elgart at the University of Music in Würzburg before transferring to the Jazz Institute of the Berlin University of the Arts in 2018, where he completed his bachelor’s degree in 2021. Since then, he has been an active member of the jazz and improvised music scene in Berlin and plays in numerous national and international projects. In 2024, he was nominated for Band of the Year at the German Jazz Awards with the Andromeda Mega Express Orchestra. Since 2023, he has also been part of Future Bash, a concert series for improvised music. In addition to his jazz projects, Wankel also plays in the post-punk band Nip Slip, produces music, and, despite his young age, has already collaborated with artists such as Myka9, Wanja Slavin, Ronny Graupe, Camila Nebbia, Philipp Gropper, Andromeda Mega Express Orchestra, Daniel Derro Regan, Lola von der Gracht, Tim Novikov, and Isaiah Barr.