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Duo Fatale meets Ralf Kaupenjohann
Freitag 2. November 2007 - 20:30
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JOPO – as, bcl
Ingeborg Poffet – acco, voc
Ralf Kaupenjohann – acco
JOPO und Ingeborg Poffet aus der Schweiz sind zu zweit das international tätige Duo fatale, das auf Avantgarde-Festivals, Festivals für zeitgenössische Musik wie auch auf Jazzfestivals spielt. Bekannt sind sie auch für ihre verschiedenen zeitgenössischen World-Music-Projekte wie JAISH (mit Indern) oder Aisha Fatalisha (mit Marrokanern), wie auch für ihren regen musikalischen Austausch mit anderen Kulturen, von Russland über den Sudan bis zur Mongolei.
Diesmal macht es Stop im Loft und trifft auf den versierten Akkordeonisten Ralf Kaupenjohann (u.a. Mitglied von Draj). Die Begegnung verspricht spannende Konfrontationen zwischen Noise und Ethno, Hard-Core und Beschaulichkeit, Improvisation und Gemaltes. Vielleicht gesellt sich noch ein weiterer Gast hinzu – wer weiss?
Ausführliche Infos auf www.duofatale.ch www.draj.de
„Radikale Subjektivität und meditative Versenkung – der musikalische Kosmos des wandlungsfähigen Duos Ingeborg Poffet/JOPO
… Im Konzert…zeigt sich wiederum diese unprätentiöse Musizierlust, gestützt durch ein zweckmäßiges Selbstvertrauen, das dem umfangreichen, werkbildenden Komplex der Improvisation weiten Raum verleiht. Sowohl in femme fatale als auch im Indian Book scheint also ein Musizieren in Formen und Zusammenhängen zu gelingen, die üblicherweise eine strenge theoretische Grundierung erfahren oder diese gar vorauszusetzen behaupten. …. Die Beschäftigung mit JOPO und Ingeborg Poffet …eröffnet aber den Blick auf die Möglichkeit einer Art radikaler Subjektivität, die in der meditativen Versenkung in die eigenen Erfahrungen mit der Tradition aufscheint. Damit wäre möglicherweise auch eines jener Elemente näher bestimmt, die noch immer für eine Trennung von Jazz und der komponierten Musik der akademischen Tradition, letztlich wohl auch von Improvisation und Komposition sorgen. (David Wohnlich, Dissonanz Juni 2007)
Ralf Kaupenjohann: Akkordeon arbeitete an vielen Bühnen als Musiker bei Theater- und Opernproduktionen (u.a. Bochum, Köln, Moers, Recklinghausen, Weimar). Er war Mitbegründer der Neuen Organisation Musik (nom) und mit dieser Organisator der Jazzreihe Vöm Hören Neuer Töne in Moers in den neunziger Jahren sowie Produzent bei Schallplatten und CDs des nom-Labels. Schallplatten-, CD- und Rundfunkaufnahmen u.a. Martin Blume, Christoph Eidens, Hans Kanty, Eckard Koltermann, Achim Krämer, Kalle Mews, Simon Nabatov, Lauren Newton und dem Ensemble DRAj.