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Livestream aus dem LOFT: Natürlich Piano!

Freitag 3. April 2020 - 20:30

Benyamin Nuss – Piano Solo


Ein Konzertsaal ohne Flügel? Das war für LOFT-Gründer Hans Martin Müller keine Option, und so markierte erst die Anschaffung eines Steinway A-Flügels im September 1989 den Beginn des nun über 30 Jahre währenden, regelmäßigen Konzertbetriebes im LOFT. 1993 wurde der A-Flügel dann sogar durch einen Steinway-D Flügel ersetzt, und unzählige Klavier-Aufnahmen sind seitdem vom Tonstudio des LOFT auf diesem Instrument aufgezeichnet worden.
Sowohl der Konzert- als auch der Studiobetrieb sind jetzt zum Erliegen gekommen, insbesondere die freien Musiker*innen, aber auch wir im LOFT leiden unter den Corona-Virus-bedingten Veranstaltungsverboten.
Durch Solo-Konzerte, übertragen per livestream, machen wir im LOFT, wie so viele andere jetzt auch, einige Musiker*innen hör- und sichtbar.

zum LOFT-YouTube-Kanal

Wir freuen uns, dass die Piano-Solo livestream-Reihe am Freitag den 3. April um 20.30 Uhr mit dem Pianisten Benyamin Nuss fortgesetzt wird.
Von Debussy über Eigenkompositionen bis hin zu Gamemusic spannt Nuss einen Bogen durch verschiedene Genres und zeigt gleichzeitig, dass diese manchmal gar nicht so unterschiedlich klingen müssen.

http://benyaminnuss.com/

Weitere Termine sind geplant, die Protagonisten sind im LOFT keine Unbekannten:

4. April mit Hans Lüdemannhttps://www.hansluedemann.de/


Beyamin Nuss Piano Solo Gamemusic Computerspielmusik LOFT köln youtube livestream Cologne
© Manuel Chillagano

Benyamin Nuss kommt am 20. Juni 1989 in Bergisch-Gladbach zur Welt. Bereits mit sechs Jahren bekommt er Klavierunterricht. Inspiriert und gefördert wird er dabei von seinem Vater, dem Posaunisten Ludwig Nuss, und dessen Bruder Hubert, einem Pianisten, beides international renommierte Jazzmusiker und Komponisten. So wächst Benyamin nicht nur mit Musik unterschiedlicher Genres auf, sondern macht Klassik und Jazz regelrecht zu seiner Passion. Als Zehnjähriger beginnt er, angeregt durch “Doctor gradus ad parnassum” aus “Children‘s Corner”, sich intensiv mit dessen Komponisten Claude Debussy und bald auch mit dem Werk von Maurice Ravel zu befassen. Faszinieren ihn anfangs vor allem die Klangfarben und Harmonien der Impressionisten, so findet er bald mehr und mehr zu den Romantikern – Rachmaninow, Liszt und Chopin gehören noch heute zu seinen Lieblingskomponisten. Wie elegant und emotional er deren Musik verinnerlichte, beweisen auch die ersten Preise beim Bundeswettbewerb “Jugend musiziert”, beim Steinway Wettbewerb (2005), beim internationalen Wettbewerb “Prix d’amadeo de piano” (2006), sowie ein Stipendium der Hochbegabtenstiftung “Best of NRW” (2008).
Benyamin Nuss, der 2016 sein Studium mit Auszeichnung an der Musikhochschule Köln unter Prof. Ilja Scheps abschloss, lebt seine Leidenschaft zur Musik – im Konservatorium, bei Klavierkonzerten in der Berliner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt oder auf Tournee mit Jazzbands.
Kein geringerer als Rolando Villazón stellte ihn in der TV-Produktion „Die Stars von Morgen“ einem großen europäischen Publikum vor. Im In- und Ausland konzertierte Benyamin als Solist mit diversen Spitzenorchester von Köln über Stockholm und Tokio, bis hin zu Chicago und London. Er holte sich zudem Anregungen bei Anatol Ugorsky, Stanislav Bunin, Dmitri Bashkirov und Ragna Schirmer.
Von 2010 bis 2014 war Benyamin Nuss exklusiv bei Universal Music unter Vertrag. Sein bei Deutsche Grammophon erschienenes Debutalbum „Nuss plays Uematsu“, die Videospielmusik in einen klassischen Kontext setzt, schaffte es aus dem Stand in die Klassikcharts. Mit dem selbigen Programm hat Benyamin Nuss nicht nur quantitativ Publikumserfolge vorzuweisen (spielte vor insgesamt 10000 Leuten in Tokio), es ist ihm zudem noch gelungen, junge Zuhörer erstmalig in ein klassisches Konzert zu locken.
Im Juni 2012 erschien sein zweites DG-Solo Album „Exotica“ mit Klavierwerken von u.a. Debussy, Balakirev, Milhaud, Villa-Lobos, Ginastera sowie eigenen Kompositionen.
Benyamin konzertierte weltweit in den schönsten Konzerthäusern u.a. mit dem London Symphony Orchestra, Stockholm Philharmonic Orchestra, Tokio Philharmonic Orchestra, Konzerthausorchester Berlin, Kanagawa Philharmonic Orchestra, Chicago Pops Orchestra, WDR-Rundfunkorchester, Deutsche Radiophilharmonie usw.

Video: Benyamin Nuss – Improvisation over Masashi Hamauzu’s „Dust to Dust“ from Final Fantasy XIII


Auszeichnungen Benyamin Nuss (Auswahl):

  • 2003 – 2. Preis beim internationalen Duo-Festival Bad Herrenalb
  • 2003 – Bernd Alois Zimmermann-Preis der Stadt Erftstadt
  • 2004 – 1. Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert (Höchstpunktzahl) in der Wertung Duo: Klavier und ein Blechblasinstrument mit Bruder Jonathan Nuss
  • 2005 – 1. Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert in der Solowertung Klavier
  • 2005 – 1. Preis beim Steinway Wettbewerb in Hamburg
  • 2006 – 2. Platz in der Altersgruppe 16–18 Jahre beim Rotary Klavierwettbewerb Jugend
  • 2006 – 1. Preis beim Thürmer Wettbewerb in Bochum
  • 2006 – 1. Preis beim internationalen Wettbewerb „Prix amadéo de piano“ in den Niederlanden und Sonderpreis für beste Mozart-Interpretation
  • 2006 – Beethoven Bonnensis Preis der Stadt Bonn
  • 2008 – Stipendiat der Hochbegabtenförderung „Best of NRW“
  • 2009 – exclusiv Universal recording artist