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Hayden Chisholm presents: PLUSHMUSIC VII: TRANSFIGURED LOFT – Tag 3

Samstag 18. März 2017 - 20:00

Youthful Yellow Cats: FIRST CIRCLE
Victor Fox – sax
Roger Kintopf – bass
Felix Ambach – drums

firstcircleDie drei jungen Musiker von „First Circle“ beschreiben ihre ausschließlich aus Eigenkompositionen bestehende Musik als „frech, humorvoll, melancholisch, selbstbewusst, nachdenklich, modern, traditionell, enorm focussiert“. Das Tio gewann den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für ihre herausragenden Kompositionen, sowie den Konzertpreis der Eldenaer Jazz Evenings 2016. Victor Fox gewann zudem einen Solistenpreis.

„Kaum zu sagen, wann ein solcher Zauber das Gemüt zum letzten Mal angetastet hat.“ – taz.blogs

firstcircleblog.wordpress.com


ALEPPO IM EXIL
Nabil Hilaneh – Oud

Ein wahrer syrischer Meister der Oud präsentiert zum ersten Mal sein Solo-Programm in Köln

Nabil Hilaneh gewann schon während seines Studiums am Higher Institute of Music Damaskus einen internationalen  Arabischen Oud Wettbewerb im Libanon und schloss sein Studium mit Auszeichnung ab. Er vervollkommnete seine Studien bei Naseer Shamma und unterrichtete selbst am „House of the Arabic Oud“ in Kairo. Nach Auftritten in in Syrien trat Nabil auch auf internationaler Bühne und bei verschiedenen Festivals auf, wie etwa dem „Festival of the Arabic Oud“ in Kairo. Seit August 2014 lebt er in Berlin und konzertiert nun regelmäßig europaweit, als Solist und in verschiedenen Formationen, darunter das Ugarit Trio und das Duo Damaskus-Berlin (mit der Cellistin Maria Magdalena Wiesmaier).

Nabils Flucht vor dem Bürgerkrieg in Syrien ist in George Kurians Film „The Crossing“ dokumentiert.

2016 – One World in Brussels: Best Film
2016 – BIFF – Bergen International Film Festival: Youth Documentary Award
2016 – Nordic Film Days Lübeck: Best Documentary

Einen Videomitschnitt eines seiner Konzerte gibt es hier.


MEAT AND GREEK
Don Stavrinos – Trumpet
Giannis Despotakis – Percussion, Voice
Dimitris Pantelias – Saxophone
Sebastian Gramms- Bass
+special guests

Die Stars der Griechischen Free Jazz Szene debütieren in Köln und präsentieren ihre CD „Meating for Business“

Großgezogen mit eine Diät aus rohem Fleisch und Rembetiko ist der Athener Metzgerssohn Don Stavrinos heute einer der angesehensten Trompeter der griechischen Freejazz-Szene. Obwohl eher im Hintergrund agierend ist seine Herangehensweise an Musik eine Klasse für sich.

Von einem ähnlichen Schlage ist auch Giannis Despotakis: Schlagzeuger, Sänger, Künstler, meist anzutreffen in Ateliers oder besetzten Häusern, wo er auch sein Solo-Programm für Schlagzeug und Stimme entwickelte. Er tritt regelmäßig mit Don auf, seine erste Begegnung mit Hayden Chisholm geht auf die Music Village Konzertreihe in Volos zurück. Seit 8 Jahren ist er hier regelmäßig mit Hayden zu hören.

Dimitirs Pantelias ist in Griechenland ein angesehener Lehrer und Künstler, bekannt vor allem durch sein Jazztrio “Spiral Vortex”. Pantalias ist ein erfolgreicher Ski-Abfahrtsläufer, am liebsten besteigt her die Berge aber immer noch zu Fuß, um sie dann in free ski – Manier herunterzufahren. Oft entstehen seinen Kompositionen auf diesen Ausflügen an den Hängen.

Sebastian Gramss (*1966 in Wilhelmshaven), Bassist, Cellist und Komponist für Jazz und zeitgenösissche Musik. Nach Untericht bei Prof. Ulrich Lau in Stuttgart studierte Sebastian Bass und Komposition am Conservatorium van Amsterdam und der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Seit 1988 ist er vor allem in den Bereiches der improvisierten Musik, des Jazz und der zeitgenössischen Musik angesiedelt, sowohl als Komponist als auch als Musiker. Er hat unter seinem Namen mehr als 20 CDs veröffentlicht, darunter Bands wie „Underkarl“ oder die Trios „Slowfox“ (mit Hayden Chisholm und Philip Zoubek) und Fissole3 (mit Rudi Mahall und Etienne Nillesen). Er ist sowohl als Solist aktiv (Atopie) als auch als zB im Bass-Duo (zu Beginn mit Stefano Scodanibbio im Jahre 2008, 2013 mit Barre Phillips und Tetsu Saitoh, 2014 dann mit Mark Dresser), dem Bass-Quartett BASZ, einem internationalen Quintett (Barre Phillips´s Crossbows), und natürlich in dem Bassorchester „Basmasse“, bestehend aus insgesamt 50 Bassisten/-innen. Sebastian schrieb Stücke für Radio, Film und Theater, ua für die Choreographin Pina Bausch.
2007 erschuf er den Spacebass (basso d’amore), einen modifizierten 4-saitigen Bass mit 12 zusätzlichen mitschwingenden Saiten. 2013 wurde er mit dem ECHO Jazz als bester nationaler Instrumentalist „Bass“ ausgezeichnet.

 


Ausklingen wird das Festival dann mit einer „Wildcard“, bei der sich zahlreiche mitwirkende und Gäste zu einem wilden „Balkan spezial“ zusammen finden werden.

 


Tageskarte          12,- / 8,- €uro    
Stadtgartencard 2        6,- €uro

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