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Achim Kaufmann: Trokaan Project – Tag 1

Sonntag 24. März 2019 - 20:30

Liz Allbee – Trompete
Frank Gratkowski – Klarinetten, Altsaxophon
Kazuhisa Uchihashi – Gitarre, Daxophon
Richard Barrett – Elektronik
Wilbert de Joode – Kontrabass
Gerry Hemingway – Schlagzeug, Percussion
Achim Kaufmann – Klavier
Gabriele Guenther – Text und Stimme


© Dylan van der Schyff

Trokaan ist der Name einer von Gabriele Guenther und Achim Kaufmann ins Leben gerufenen Plattform, die u.a. durch Buch- und Tonträgerveröffentlichungen die Wechselwirkungen zwischen Text, Musik und bildender Kunst untersuchen will.

In dem aktuellen Projekt, das in gleicher Besetzung unter dem Titel „SKEIN extended“ auf dem Berliner Jazzfest 2016 zu hören war, trifft Achim Kaufmanns Trio mit Frank Gratkowski und Wilbert de Joode auf eine illustre Schar internationaler Improvisatoren.

Die Ensembletextur ist geprägt durch elektro-akustische Klangwelten, aber auch durch blitzschnelle Reaktionsketten und extreme Dynamik, Eigenschaften, die ebenfalls kennzeichnend für die Musik des Trios Kaufmann/Gratkowski/de Joode und seine in in langjährigem Zusammenspiel entwickelte Klangsprache sind.

Die von Gabriele Guenther vorgetragenen Texte, in denen oft persönliche Transformationen und Grenzerfahrungen im Mittelpunkt stehen, agieren bei SKEIN extended auch als formale Wegmarkierungen und können zum Beispiel Instrumentierungswechsel triggern.

Über das Konzert beim Berliner Jazzfest schrieb Martin Langley im down beat magazine: “Another striking performance came courtesy of German pianist Achim Kaufmann and his Skein Extended, an octet featuring poet Gabriele Guenther. This was determinedly group music, played with a hive mind, particularly when reaching the perimeters of an instrument’s possibilities. Much of the music was only faintly present, which made the several outbreaks of violent intensity all the more effective.”

Henning Bolte schrieb für London Jazz News: “The live performance of SKEIN was an excellent example of the high art of collective real time creation. What it made a highlight was an amazing combination of density and transient volatility, of introversion and extraversion, of micro and macro, of unlimited and pointed action and the rapid way of generating great dynamics from it with impeccable timing. It led into greatly rotating parts and highly trancing parts interspersed with Guenther’s conjuring voice. The ensemble went the way of sound into a mycelium of lines and knots patiently and quickly uncovering firing connections.“

Ulrich Stock schrieb in der Zeit: „Dass es auch anders geht, zeigt der Berliner Pianist Achim Kaufmann bei einem faszinierenden Auftritt seines Oktetts im Institut Français am Kurfürstendamm. Hier wird wirklich frei und ohne Vorgaben improvisiert. Allerdings haben selbst diese Musiker geübt: nämlich aufeinander zu hören. Die Sinne jedes Einzelnen sind auf das Gesamte gerichtet; niemand drängelt sich vor. Es geht nicht um Selbstverwirklichung und plötzliche Emotion, sondern um die Integration unterschiedlichster Geräusche in einen vielfältigen Klang, in dem jede Nuance ihre Berechtigung hat.“


Mit freundlicher Unterstützung von
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