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OLIVER LEICHT [ACHT.]

Sonntag 25. Juni 2017 - 20:30

Oliver Leicht – cl, as, alto-cl, electr.
Hendrik Soll – p
Norbert Scholly – git
David Helm – b
Jens Düppe – dr
Linus Bernoulli – fr-hrn
Christian Jaksjø – euph
Klaus Heidenreich – tb
Jan Schreiner – b-tb, tuba


20170625-01 Sie ist durch mittlerweile drei CD´s etabliert und doch nach wie vor ungewöhnlich: Die Besetzung von tiefem Blech, Altsaxophon oder Klarinette und Rhythmusgruppe, in aller Kürze [Acht.] benannt. Das Ensemble spielt seit mittlerweile über 10 Jahren Oliver Leichts Musik, und changiert dabei zwischen ausladenden kompositorischen Teilen und spannenden Improvisationen der hochkarätigen Mitglieder. Eben eine Form zwischen Small- und Big-Band, die beide Teile zulässt und nichts ausblendet. Oder in den Worten des Bandleaders: „[Acht.] ist ein Ensemble, mit dem ich komplexe Arrangements verwirklichen kann, ohne auf die improvisatorische Interaktion einer kleinen Band zu verzichten zu müssen.“

20170625-02Bei der aktuellen, im November 2016 erschienenen Veröffentlichung werden zusätzlich das Klavier und Leichts elektrische Klarinette eingeflochten – und beide Elemente fügen sich nahtlos ein in das Klangbild des Ensembles. Aus [Acht.] wird Leicht plus [Acht.] und Kritiker wie Zuhörer zeigen sich begeistert, ob wegen oder trotz der Tatsache, dass die Musik eine sehr breite stilistische Spannweite abdeckt, das sei dahingestellt. Für den Komponisten selbst ist es die Summe seiner teils noch breiter aufgestellten musikalischen Interessen – und die reichen von Club-/Pop-Musik über Jazz in all seinen Facetten und Einflüssen aus Klassik bis hin zu Neuer Musik.

Das Titel-Stück der CD „The State of Things“ stellt für Leicht den aktuellen Stand seiner kompositorischen Arbeit dar. Diese Bezeichnung weckt in ihm aber auch die Erinnerung an den gleichnamigen Filmtitel von Wim Wenders und an das Zitat des Kameramannes im Film: “ Das Leben ist in Farbe, aber schwarz-weiß ist realistischer.“ Weder die Handlung noch die Bilder dieses wunderbar düsteren Films von 1982 sollen als Inspiration gelten, aber vielleicht schafft es die Musik, dem Zuhörer das eine oder andere Bild zu suggerieren – mal in schwarz-weiß, mal in Farbe.

www.oliver-leicht.de


PRESSE:

Sound-and-image.de 09/2016
Das Hauptwerk dieses Albums, das über 16-minütige Titelstück, wartet mit selten klug arrangierter „Quasi-”Bigbandmusik auf, durchsetzt mit feinen, elektronischen Elementen, viel Blech, vertrackter Rhythmik, flinken Bebop-Strecken, perkussiver Extravaganz und lässiger Gitarre, kurz, ein kompositorisches Meisterwerk.

Musenblätter.de 02/2017
Poesie, Experiment und Konzept sowie exzellente spielerische Technik mischen sich zu einem raren, ideenreichen Klangerlebnis, das sich mal gewaltig, dann wieder scheinbar durchsichtig ätherisch oder federleicht zärtlich, durchweg aber als grandioser Genuß erweist – Musik zum Hineinsinken. Wenn das der gültige Stand der Dinge des zeitgenössischen Jazz schlechthin wäre, könnten wir uns  beglückwünschen.

Jazz podium 10/2016
Das 16-minütige Titelstück „The State Of Things“ ist eine kompositorische Tour de Force vom Feinsten, ein Bravourstück der Jazzkomposition.

Jazz Thing NoV 16-Jan 17
Oliver Leichts Album ist ein echtes Hörabenteuer, denn wer sich auf seine vielfarbig gestaltete und strukturreiche Musik einlässt, weiß nie, was ihn als nächstes erwartet.

Mainspitze 06.10.2016
Leicht ist ein Meisterwerk gelungen, denn er bleibt ganz bei sich.

Musikansich.de Wolfgang Giese
Dieses „Fast Big Band-Gefühl“ gemischt mit den verschiedenen anderen Elementen, auch recht freien wie auf “Number 18 As A Basic Idea“, ist dermaßen gelungen, dass es ständig neue Eindrücke gibt.

Soultrain.de 09/2016
Dichtmaschige Tempi und teils fast episch und stets spannungsgeladene Kopfkinomomente … „The State Of Things“ ist stets unvorhersehbar und setzt auf die Kraft der eigenen Vorstellung.

Musikreviews.de 09/2016
Traumhaft sicher, abwechslungsreich und die Grenzen zwischen Jazz und Rock, mit Betonung auf Jazz, auslotend, changieren Klarinettist Oliver Leicht und seine [Acht.] Mitstreiter zwischen erstklassischen akustischen Parts und Ausflügen in elektronisch bearbeitete Areale.

Das Orchester 01-2017
Wie sich komplexe Arrangements mit improvisatorischen Ausflügen verbinden lassen, dafür liefert Leicht auf diesem Silberling jede Menge eindrucksvoller Beispiele.

Jazzthetik 11/12 2016
Oliver Leicht und sein Ensemble [Acht.] definieren Bigbandmusik neu.

Concerto 05/2016
Malerisches Blech
Auf seiner neuen CD, „The State Of Things“, interessieren ihn klar poetische Stimmungen des Lebens, die er exzellent in seinem Jazz offenbart.