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KRISTJAN RANDALU – BETWEEN THREE PLAGUES

Samstag 8. Juli 2017 - 20:30

Kristjan Randalu (Estland) – piano
Ben Monder (USA) – guitar

Markku Ounaskari (Finnland) – drums


Entgegen der ursprünglichen Ankündigung tritt die Band im Trio (ohne Mats Eilertsen) auf !!!

© Kaupo Kikkas
© Kaupo Kikkas

Nach einer Reihe von Duo-Konzerten und dem Album “Equilibrium” mit dem Gitarristen Ben Monder (2012, Fresh Sound) wird Randalu seine neueste Musik “Between Three Plagues” im Trio mit dem finnischen Schlagzeuger Markku Ounaskari aufnehmen.

Randalu und Ounaskari trafen erstmals in den historischen Rainbow Studios in Oslo zusammen. Der norwegische Saxophonist Trygve Seim hatte die Musiker für Aufnahmen mit seinem neuen Quartett eingeladen. Die gemeinsame Musik offenbarte ein intuitives musikalisches Verständnis.

“Uns vereint ein ähnliches Verständnis von der Klangästhetik,” sagt Randalu. “Die resultierende Musik ist sehr kontrastreich, da mein neueres Material eher konkret und sehr fordernd ist. Monder und Ounaskari wiederum spielen in zahlreichen Konstellationen, in denen es viel Raum für improvisatorische Freiheit gibt. Ihre Fähigkeit, jede Situation vollkommen zu unterstützen, ohne dabei ihre individuellen Stimmen zu verlieren – das macht das Ensemble stark und musikalisch sehr inspirierend.”

Kristjan Randalu (1978) ist einer der fesselndsten Pianisten seiner Generation, gefragt als Solist, Mitmusiker, Komponist und Arrangeur. Jazz Times beschreibt seine Musik als ein “unbenennbares exotisches Land”.
In Tallinn, Estland geboren, zog er als Kind zweier Pianisten nach Karlsruhe und studierte anschliessend in Stuttgart, London, Los Angeles und an der Manhattan School of Music.
Er spielte mit Eivind Aarset, Mark Guiliana, Ari Hoenig, Nguyên Lê, Dave Liebman, Marilyn Mazur, Nils Petter Molvaer, Trygve Seim und Dhafer Youssef. Als Solist ist er mit dem London Symphony Orchestra, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Neuen Berliner Kammerorchester und dem Tallinner Kammerorchester aufgetreten.
Seine Touren führten ihn in die USA und Kanada, durch Europa und Türkei, Korea, Australien und Israel. Er trat auf in der Carnegie Hall, der Barbican Hall, dem Lincoln Center, dem Berliner Konzerthaus, der Kölner Philharmonie sowie auf Festivals in London, Paris, Madrid und Istanbul.
2007 wurde er mit dem Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg und 2011 mit dem Elion Jazzpreis in Estland ausgezeichnet. Unter seinen mehr als 30 Aufnahmen als Solist und Mitmusiker ist eine Grammy-Nominierung in 2006 und Jazz-Album des Jahres bei den Estonian Music Awards 2012.
2014 wurde Randalu von der Estnischen Kulturstiftung mit dem Jahrespreis der Tonkunst-Stiftung ausgezeichnet.

www.randalu.com

Der Schlagzeuger Markku Ounaskari ist einer der international herausragendsten finnischen Jazz-Musiker.
Zu seinen regelmässigen musikalischen Partnern gehören Arve Henriksen, Anders Jormin, Nils Petter Molvaer, Trygve Seim und Markus Stockhausen. Weitere Zusammenarbeit verbindet ihn mit Ray Anderson, Lars Danielsson, Marc Ducret, Tim Hagans, Lee Konitz, Sinikka Langeland, Nguyên Lê, Rick Margitza, Kenny Wheeler und Tomasz Stanko.
Ounaskari hat auf mehr als 50 Aufnahmen mitgewirkt, darunter 4 Produktionen für ECM.

 

Der US-Amerikaner Ben Monder (1962) studierte an der University of Miami und am Queens College und lebt mittlerweile in New York, wo er u. a. mit Jack McDuff, Marc Johnson, Lee Konitz, George Garzone, Tim Berne, Rashied Ali, Karl Berger, Herb Robertson, Perry Robinson, Michał Urbaniak, Michael Formanek, Scott McLemore sowie in der Band Right Brain Patrol mit Arto Tunçboyacıyan und Marc Johnson, dem Carnegie Hall Jazz Orchestra, dem Kenny Wheeler Large Ensemble und Guillermo Kleins Los Guachos auftrat. Er ist Mitglied des Maria Schneider Jazz Orchestra, des Lee Konitz New Nonet und von Paul Motians Electric Bebop Band. Mit Drew Gress und Tom Rainey gründete er ein eigenes Trio.
Monder unternahm Tourneen mit Jack McDuffs Band und nahm an der Europatournee von Joris Dudlis New York Project teil. Bisher wirkte er an über 70 CDs als Sideman mit und veröffentlichte mehrere Alben als Bandleader: 1995 Flux (mit Jim Black und Drew Gress), 1997 Dust (mit Jim Black und Ben Street) und No Boat (mit Jim Black, Theo Bleckmann und Skúli Sverrisson), 2000 Excavation (in der Besetzung wie No Boat) und 2005 Oceana (mit Theo Bleckmann, Kermit Driscoll, Ted Poor und Skúli Sverrisson).
Monder hat weltweit Workshops gegeben und 2002-2005 war er an der New England Conservatory tätig. 2014 erhielt er den Doris Duke Artist Award.
Monder ist international aktiv mit seinem eigenen Quartett, Trio und dem langjährigen Duo mit dem Sänger Theo Bleckmann. Er hat auf über 130 Aufnahmen mitgewirkt und 5 CDs unter eigenem Namen herausgegeben.
Ben Monder ist der Gitarrist auf David Bowies letztem Studioalbum „Blackstar“ (2016).
(Quelle: wikipedia)

www.benmonder.com