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Büyükberber – Muche – Nabatov – Mahnig

Donnerstag 7. September 2017 - 20:30

Oğuz Büyükberber – clarient
Matthias Muche – trombone
Simon Nabatov – piano
Dominik Mahnig – drums


Der Kölner Pianist und Komponist Simon Nabatov lädt zum zweiten Mal den aus Türkei stammenden und in Amsterdam lebenden Klarinettisten Oğuz Büyükberber zum gemeinsamen Musizieren ins Kölner LOFT ein.
Die beiden haben in den letzten 7 Jahren einige Konzerte gemeinsam absolviert. Das Trio mit dem Amerikanischen Schlagzeuger Gerry Hemingway spielte in Europa und der Türkei, und veröffentlichte eine CD, aufgenommen bei ihrem Auftritt im BimHuis in Amsterdam.

Vor 3 Jahren gastierte Büyükberber zum ersten mal im LOFT, im Duo mit Nabatov. Das Resultat dieser Begegnung wurde als CD „Wobbly Strata“ auf dem Label TryTone veröffentlicht.
Beim erneuten Besuch im LOFT wünschten sich die beiden Duo-Protagonisten eine Erweiterung der Besetzung. Jeder nannte einen Kölner Musiker – é voilà, so entstand dieses Quartett.


Oğuz Büyükberber
Turkish born clarinetist, improviser/composer Oğuz Büyükberber’s work stands on the crossroads of contemporary composition, improvisation, Turkish music, and jazz. He studied bass clarinet with Harry Sparnaay, and audited Theo Loevendie’s composition classes.

He has performed in major festivals all over Europe such as North Sea, Traumzeit, Akbank and London Jazz Festivals, recorded seven CD’s and participated in over 40 album productions including appearances on Blue Note and ECM. He now lives in Amsterdam and collaborates with a pool of international musicians including Simon Nabatov, Gerry Hemingway, Guus Janssen, Claudio Puntin, Wolfgang Reisinger and many others.

Always seeking for structure and new forms even when letting go in high energy free improvisation, Büyükberber composes a wide range of music both for his own projects and other commissions. He also incorporates his own visual art into musical performances and finds new ways to use live-electronics.

In 2012 he was a given a “Carte Blanche” from the “Bimhuis” in Amsterdam; in 2011 he was named a Selmer Artist.

Matthias Muche
Matthias Muche arbeitet als freischaffender Posaunist für Ensembles von Musik des 20. und 21. Jahrhunderts sowie als Komponist, Improvisator und Medienkünstler. Er absolvierte nach seinem Musikstudium an der Hochschule der Künste Amsterdam/Rotterdam/Hochschule für Musik und Tanz Köln ein Postgraduierten-Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln und initiierte das Frischzelle Festival für intermediale Performance sowie Zeitkunst e.V.

Grenzüberschreitungen zwischen Auge und Ohr, Komposition und Improvisation, Klang und Geräusch gilt sein primäres Interesse. Auf der Posaune verbindet sein Spiel die reinen Klangmöglichkeiten seines Instruments mit erweiterten Spieltechniken und schafft einen engen Bezug zur Ästhetik aus dem Bereich der Klangkunst, Neuer Musik und Jazz.

Simon Nabatov
Der in Moskau geborene Pianist Simon Nabatov begann als Dreijähriger am Klavier und als Sechsjähriger mit dem Komponieren. Er besuchte die Zentralmusikschule und das Konservatorium seiner Geburtsstadt. 1979 emigrierte er mit seiner Familie in die USA, wo er an der berühmten Juilliard School of Music in New York studierte. Seit 1989 lebt und wirkt er in Deutschland.

Simon Nabatov spielte mit dem „who’s who“ des Jazz und der Improvisierte Musik, konzertierte in über 70 Ländern der Welt, nahm an vielen internationalen Festivals teil und veröffentlichte über 30 CD’s unter eigenem Namen.

Dominik Mahnig ist in Willisau (CH) geboren und erhielt seinen ersten Schlagzeugunterricht im Alter von 11 Jahren. Als mehrfacher Preisträger und Gewinner des Schweizerischen Drummer- und Percussionissten Wettbewerbs absolvierte er nach der Matura ein Bachelorstudium an der Hochschule Luzern – Musik.  Seine Lehrer waren Gerry Hemingway, Norbert Pfammatter und Marc Halbheer. Für sein Masterstudium zog er nach Köln (DE).

Mit „The Great Harry Hillman“, „Botter“, dem „Zooom Trio“, den „Frank Haunschild Electric Trio“, dem BujazzO und anderen Projekten tourte durch Ungarn, Litauen, Belgien, Östereich und die Schweiz.

Er spielte Konzerte mit Simon Nabatov, Mark Dresser, Heiri Känzig, Manfred Schoof und Pablo Held. 2011 gewann er den Solistenpreis beim Convento-Jazzpreis-NRW und 2013 ein Sonderpreis für ein Starkes kreatives Statement beim Wilhelm-Fabry Förderpreis der Stadt Hilden.
Dominik Mahnig ist frischgebackener Preisträger des Horst und Gretl Will Stipendiums (Förderpreis für Jazz und Improvisierte Musik der Stadt Köln).