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SUMMARY:Udo Moll & Dirk Rothbrust:  Naglschmied (3 Zwiefache Nr. 1)
DESCRIPTION:Udo Moll- Trompete\, Harmonium\, Electronics\nDirk Rothbrust – Schlagwerk \n\n„3 Zwiefache Nr. 1“ ist das Auftaktkonzert für eine Konzertreihe\, für die sich der Kölner Trompeter und Komponist Udo Moll in unregelmäßigen Abständen ebenso illustre wie unterschiedliche Duopartner einladen wird. Keine der Konstellationen folgt dem historisch-kammermusikalischen Ideal (oder Klischee) der „feinsinnigen Konversation“\, vielmehr geht es\, in je unterschiedlicher Gewichtung\, um das Spiel nach dem reinen Lustprinzip\, um das genussvolle Überbordwerfen von Genre und Stil\, um die ungebrochene Archaik der Mutter aller Gegenüberstellungen : des sportlichen Duells.\nDer titelgebende „Zwiefache“ (oder auch „Tratzerter“ oder „Dableckerter“) taucht als Name 1780 das erste Mal auf: In einem Gerichtsprotokoll des Hofmarkrichters in Wolfersdorf heißt es: „Diese Tanzart wird unter dem Bauernvolk das ‚zwyfach Danzen‘ genannt“ (Staatsarchiv für Oberbayern\, Briefprotokolle Moosburg Nr. 646). Vier Bauernburschen hatten am 12. November 1780 das Tanzverbot missachtet und sich „erfrecht […]\, in der hiesigen Wirtstafern am 12. November 1780 unanständig und ärgerlich zu tanzen und die Füße mit den der Weibsbilder ihrigen durcheinander zu schlingen“. Dieses „unanständige Durcheinanderschlingen der Füße“ stellt\, metaphorisch gesprochen\, die Intention der Konzertreihe sehr schön dar : die Wiederentdeckung des künstlerisch fruchtbaren Konfliktpotentials der Zweierkonstellation mit musikalischen Mitteln. Im Dialog mit dem amtierenden Percussionisten der musikFabrik bereitet Udo Moll eine Feier der entfesselten Klänge. Das Motto des Abends ist dem ältesten überlieferten Zwiefachen\, dem „Naglschmied“ entnommen: „Gniglt\, gnaglt\, gnaglt muass sein…“ Es wird an diesem Abend sowohl einige echte Zwiefache aus der Oberpfalz\, als auch zeitgenössische komponierte und improvisierte Musik geben.
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