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SUMMARY:SONIC FICTION The Music of Georg Graewe: Neue Kompositionen für Klavier\, Streichquartett und Klavierquintett
DESCRIPTION:Georg Graewe solo \nKoehne Quartett (Wien)\nJoanna Lewis – Violine\nAmora de Swardt – Violine\nElaine Koene – Viola\nMelissa Coleman – Violoncello \n\nLeider fehlt ja vor allem den Clubs und kleinen Veranstaltern das Geld\, öfter auch inhaltlich geprägte Konzerte oder Reihen vorzustellen als Kontrapunkte zum üblichen »Tagesgeschäft«\, das natürlich auch wichtig ist. Im letzten Jahr hat das Loft und der Verein 2nd Floor in 3 Portraitkonzerten die Musik des neuseeländischen Saxophonisten Hayden Chisholm vorgestellt – in diesem Jahr liegt der Focus auf der Musik des Pianisten Georg Graewe\, der in diesem Jahr 50 Jahre alt geworden ist. Georg Graewe war 1989 einer der ersten Musiker\, die das Loft für sich entdeckt haben (damals im Duo mit Gerry Hemingway) und er ist diesem Ort seitdem durch viele Konzerte (unvergessen die Konzerte mit seinem Trio mit Ernst Reijseger und Gerry Hemingway oder seine intensive Zusammenarbeit mit Frank Gratkowski) und Aufnahmen verbunden geblieben. Eine Zeit hat er sogar hier gewohnt und hatte sein Büro in der 2. Etage des Gebäudes. So ist es fast eine Selbstverständlichkeit\, dass wir ihn zu seinem 50. Geburtstag mit 3 Portraitkonzerten ehren. Neben »alten Bekannten« wie Phil Minton\, Kent Kessler und Peter van Bergen gibt es für das Kölner Publikum eine Reihe von hier noch nicht bekannten Musikern zu hören wie das Koehne Quartett aus Wien oder den Schlagzeuger DD Kern. Höhepunkt: SONIC FICTION am 2.11. eine Besetzung\, die in diesem Jahr in Nickelsdorf ihre Premiere hatte. \nGEORG GRAEWE (geb. 1956 in Bochum) \nbegann seine professionelle Laufbahn im Alter von 15 Jahren und gründete im Jahre 1974 seine erste eigene Formation\, das GEORG GRAEWE QUINTETT\, das schon zwei Jahre später (1976) auf Vermittlung von Manfred Schoof und Alexander von Schlippenbach seine erste Schallplatte bei der Berliner Free Music Production veröffentlichen konnte (1976). In der Folge leitete Graewe eine Reihe internationaler Ensembles – vom Trio bis zum Kammerorchester – unter denen das GrubenKlangOrchester (1981-93) und das Trio Graewe·Reijseger·Hemingway (seit 1989) vielleicht die bekanntesten sind.\nSeine Kompositionen – darunter Kammermusik\, Orchesterstücke und auch Musiken für\nTheateraufführungen\, zu Hörspielen und für Videoproduktionen – sind gleichermassen der\neuropäischen Moderne als auch den Entwicklungen der Jazzavantgarde verpflichtet und werden weltweit aufgeführt.\nGraewe hat mit vielen der führenden Musikerpersönlichkeiten der Gegenwart gearbeitet\,darunter Anthony Braxton\, Evan Parker\, Dave Douglas\, Phil Minton\, Barry Guy\, Mats Gustafsson\, Robert Dick\, Barre Phillips\, John Butcher\, Paul Lovens\, Michael Moore\, Hamid Drake\, Ken Vandermark\, Mark Dresser – vieles davon ist auf momentan 30 Tonträgern unter eigenem Namen\, sowie durch Einspielungen als Gastsolist dokumentiert. \nGraewes erste Oper „Kopenhagen“ (ein Auftragswerk der Oper Köln) wurde im April 2003 uraufgeführt.\nZur Zeit arbeitet er an seinem zweiten Werk für Musiktheater „Quicksilver“ (im Auftrag der\nSächsischen Staatsoper Dresden) \nSeit 2002 lehrt Graewe an der Hochschule für Musik HANNS EISLER in Berlin.\nEr ist ausserdem Leiter des 1993 gegründeten Verlags RANDOM ACOUSTICS (Berlin) \nPress:\n“German pianist Graewe is one of the most significant voices to emerge on his instrument in the last 20 years. He comes as much out of twentieth-century classical music as jazz\, though his outrageous technique and at times explosive touch recall Lennie Tristano or Bud Powell. In his extremely terse trio with Dutch cellist Ernst Reijseger and American percussionist Gerry Hemingway (the pianist’s best-documented ensemble)\, Graewe creates harmonic complexities the likes of which have never been heard in improvised music. Among Graewe’s numerous records are intricate large group compositions\, stunning solo recitals\, and a meeting with reed player Anthony Braxton. ..”\nJohn Corbett\, Chicago 1997 \n„Graewe is one of the most brilliant musicians to come along in quite some time. Talking to him -and listening to his music – is like speeding down the highway with the whole of 20th-century music reflected in the rear-view mirror. “\nPaul de Barros SEATTLE TIMES\, April 2002 \n„Gifted with a precise touch and a responsive ear\, Graewe plays a highly charged form of free improvisation\, combining high-modernist Darmstadt rigour with the acoustic drama of Chicago Free Jazz.“\nBen Watson HI-FI NEWS\, London 1997 \n„Graewe’s manner is so quicksilver fast and bright – his phrases sound like fragments flying off some ice sculpture he’s chiselling away at. “\nRichard Cook THE WIRE\, London November 1998 \n„Graewe’s taken the notion that there is nothing new under the musical sun and\, once again\, turned it on its head.“ Thom Jurek All Music Guide (USA) \n„Graewe spielt mit beinah erschreckender Virtuosität\, lotet die Möglichkeiten des Klaviers von flüchtiger Leichtigkeit bis zu bohrender\, schmerzhafter Intensität. Weitgespannte sinnstiftende Melodiebögen und zahlreiche Wiederholungen betonen musikalische Dramatik und logische Stringenz. Meisterhaft.“\nChristoph Haunschmid \nKoehne Quartett\nDas Koehne Quartett\, 1987 gegründet von Joanna Lewis\, zählt zu den überragenden Interpreten zeitgenössischer Musik in Mitteleuropa. Das Repertoire des Quartetts spannt einengroßen musikalischen Bogen von klassischen Komponisten für Streichquartett bis zu Werkendes 20. und 21. Jahrhunderts. Von Beginn an suchte das Quartett vor allem die enge Zusammenarbeit mit den Komponisten\,deren Musik es spielt\, um eine möglichst hohe authentische und lebendige Interpretation ihrer Werke zu erreichen. Dieses Arbeitsprinzip des Koehne Quartetts\, musikalisches Neuland gemeinsam mit dem Komponisten zu\nbetreten\, wurde durch die Teilnahme an Meisterklassen beim Alban Berg Quartett (Günter Pichler)\, dem Amadeus und dem Brodsky Quartett\, bei Hatto Beyerle und Gyorgy Kurtag wesentlich beeinflusst. \nJoanna Lewis – violin ( geboren 1963 in Adelaide\, Australien)\nStudierte Violine\, Cello und Komposition in Adelaide und Violine bei Spiros Rantos in Queensland. 1985 Gewinnerin des Carl Ludwig Pinschof Stipendium\, mit dem sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei Wolfgang Schneiderhan\, Gerhard Hetzel und Günter Pichler studierte. Der Studienabschluß erfolgte mit Auszeichnung. \nAmora de Swardt – violin (geb.1963 in Kapstadt\, Südafrika)\nStudium an der Universty of Cape Town (UCT)\, sowie am Konservatorium Wien bei Prof. Sadek\, Prof. Zwiauer\, Prof. Hornig\, Prof. Tuksa .1986 – 1988 Primgeigerin beim Opernorchester in Kapstadt Seit 1990 als freischaffende Musikerin in Wien \nElaine Koene – viola (geboren 1976 in Fraserburgh\,Schottland)\nstudierte Viola an der Royal Scottish Academy of Music in Glasgow und später an der Royal Academy of Music in London. Nach Orchesterengagements beim BBC Symphony Orchestra Glasgow und in Mailand\, kam sie 2002 nach Wien. Anthony Braxton\, Klangforum Wien\, Wiener Kammerorchester \nMelissa Coleman – cello (Geboren 1968 in Melbourne\, Australien)\nStudierte Cello mit Henry Wenig sowie Klavier und Komposition am Victorian College of the Arts (VCA) Melbourne\, Abschluss mit Auszeichnung. Meisterklassen und private Stunden in London\, Deutschland\, Italien und Österreich mit MilosMlejnik\, Mischa Maisky\,\nMark Dobrinsky und William Pleeth.
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