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SUMMARY:SHIBUSA-SHIRAZU ORCHESTRA: „The magic world of Daisuke Fuwa" Tag 2
DESCRIPTION:Daisuke Fuwa – b\, leader\nAya Murodate – voc\nAyako Sasaki – voc\, key\nKunihiro Izumi – voc\, as\, shakuhachi\nWalti Bucheli – pan-fl\nYuji Katsui – violin\nTakashi Shibuya – key\n Yoichiro Kita – tp\n Hiroaki Katayama – ts\nTetsu Hirosawa – ts\nNobuhiro Nakane – tb\nNaoki Hanajima – b-cl\nDaisuke Takaoka – tu\nRyuichi Yoshida – bs\nIchiro Kitoh – bs\nYoshiyuki Kawaguchi – reeds\nKeiko Komori – reeds\nTakayuki Kato – g\nJiro Sarutani – g\nHiroshi Higo – b\nYasuhiro Yoshigaki – dr\nMasahiro Uemura – dr\nMari Sekine – perc\nSayaka Nakada – dance\nYumi Wada – dance\nKenichiro Hoshino – butoh-dance\nToyo Matsubara – butoh-dance\nMayumi Shirasaki – butoh-dance\n Saburo Tokuhisa – butoh dance\n Shinichi Watabe – actor\nMasashi Sugiyama – happenist\nAki Ono – stage art\nGahaku Aoyama – stage art\nYasuhiko Abeta – stage director\n Atsushi Tanaka – sounds \n\nIm Japanischen bedeutet “Shibusa-Shirazu”: “Sei niemals Cool” oder besser: “Kenne keine Coolness”. Belanglos erscheint diese Übersetzungshilfe im Angesicht des fernöstlichen Volldampforchesters. Kochende Energie\, herzbewegende Melodien\, grenzenloser Witz addieren sich zu einer lebendigen\nEinheit. Butoh-Tanz trifft auf Pop\, Zauberei auf Free Funk und Lounge-Melodien auf traditionelle japanische Enka-Musik. Ein schrilles Aufeinanderprallen von Trash und hoher Kunst\, von östlicher Tradition und Alltagskultur. Energiegeladen und atemberaubend\, sind sie der große Aufschrei des japanischen Jazz. \nSeit über zwölf Jahren ist Shibusa Shirazu ein „Work in Progress“. Im weitesten Sinn ist es ein Jazz-Kollektiv mit über 50 Musikern\, Tänzern und Artisten. Die Gruppenmitglieder kommen aus gänzlich unterschiedlichen Stilen und Hintergründen; und ihre Musik hat alle vorstellbaren Grenzen und Barrieren längst überwunden. Es sind Jazz-Traditionalisten\, Bop-Enthusiasten\, Free-Jazz-Nihilisten und Bigband-Besessene\, aber auch Klassisch-Ausgebildete und solche\, die bereits Karrieren in Punk-Rock hinter sich haben. \nDie Geschichte des Shibusa Shirazu Orchestras begann 1989 in Tokio anläßlich einer Theateraufführung. 1992 trat das Orchester erstmals auf einem Festival in der Tokioter Unterwelt auf. Schnell mehrte sich der Ruhm dieser Gruppe um ihren Gründer Daisuke Fuwa\, man heimste sämtliche japanischen Jazzauszeichnungen ein und feierte in Moers die ersten Auslandserfolge. Seit 1998 zieht Shibusa Shirazu um die Welt. \nDaisuke Fuwa\, der Dirigenten- und Komponistenkopf hinter Japans innovativstem und aufgeladenstem Live-Act\, ist ein abgerissen wirkender Kettenraucher\, der eher den Anschein eines Nepal-Trekkers erweckt als jemand\, der solch unterschiedliche Elemente bändigen kann. Als er aufwuchs\, hat er klassische Musik und Marschbands gehört\, später Filmmusiken und unzählige Soundtracks von Godzilla bis zu 007. Doch das ist nur ein geringer Teil seiner Vorlieben. Heraushören kann man Science-Fiction-Musik\, Einflüsse von Santana und Jimi Hendrix\, rumänische Zigeunermusik\, jamaikanischen Rastafaris aber auch Anklänge von Sun Ra und Ornette Coleman. Und durch alles hindurch wabert Funk\, Bigband-Sound\, Fusion\, Klezmer und Ska. Alles in allem ein wilder Ritt durch die aktuelle Musikgeschichte. \n„Wir versuchen nicht\, irgendetwas neu zu erfinden”\, meint Daisuke Fuwa\, “wir haben nur das\, was wir wahrgenommen haben\, übernommen und daraus etwas Neues zusammengesetzt.“ Neben der sich ständig neu formierenden instrumentellen Besetzung erstaunt die Hineinnahme von Go-Go-Tänzern\, Cowgirls\, Artisten und Theatermimen. Nach dem Grund befragt\, antwortet Daisuke Fuwa: „Die sind mir einfach zugelaufen\, wie konnte ich sie da ablehnen. Im Zuge unseres Erfahrungsaustausches mit allen Theaterkünsten waren sie eine natürliche Bereicherung.“ Ähnliches gilt auch für die bleichen Butoh-Tänzer. „Am liebsten spielen wir in kleinen\, dicht gedrängten Clubs\, wo es etwas intimer zugeht und wir einen Drink zusammen nehmen können. Dort können wir mit den Leuten reden. So etwas ist bei größeren Auftritten unmöglich“\, ergänzt Fuwa. Plattenaufnahmen reichen normalerweise nie an die Power von Live-Auftritten heran\, doch die neue CD des Orchesters\, „Shibu-Hata“\, kommt sehr nahe daran heran. Normalerweise besteht Shibusa Shirazu aus drei Formationen: Shibusa Chibizu (fünf bis zehn Mitglieder)\, Shibusa Shirazu (10 bis 20 Mitglieder) und das eigentliche Shibusa Shirazu Orchestra mit bis zu 50 Aktiven. \n„Das Shibusa Shirazu-Orchestra sprengte auf schier sensationelle Art die Grenzen dessen\, was bisher im multimedialen Bereich des Moers Festivals denkbar war. Die Musik pendelte zwischen erruptiven Jazzgeschossen\, freien Funkflügen und circensisch karnevalistischen Marschanwandlungen.“\nRheinische Post \n„Die atemberaubende Show des riesigen Shibusa Shirazu Orchestra aus Tokio – eine durchgeknallte Mischung aus opulenten Wagnerklängen\, Nummernrevue mit Tänzerinnen und silbernen Drachen\, klassisch ausgebildeten Butoh-Tänzern\, die das Spiel von Leben und Tod darstellen\, und Powerjazz\, wie er so nur in Japan entstehen kann.“\nSchwäbische Zeitung \n„Den nachhaltigsten Eindruck jedoch hinterließen die krassesten Außenseiter. Das war das Shibusa Shirazu Orchestra\, das aus Musikern\, Performancekünstlern\, Buttohtänzern und Go-Go-Girls bestand und aus völlig freien Improvisationen heraus auf einen hypnotischen Power Pop umschaltete\, der eine angestrengt lauschende Masse aus dem Stand in den heißesten Dancefloor Deutschlands verwandelte.“\n Tagesspiegel Berlin \n„Ein grandioses Spektakel.“\nNeue RuhrZeitung \nSonderpreise: 10 / 7 €
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