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SUMMARY:Reverse Exoticism #1 a research and exchange project
DESCRIPTION:COLLABORATIONS & CONVERSATIONS\nMutamassik aka Giulia Loli – turntables\, percussion\nMaryam Saleh – vocals\nJoss Turnbull – percussion\nMatthias Mainz – trumpet\, synthesizer\, electronics \n\nFür den avancierten Musikmarkt und den politisch korrekten Kulturkonsumenten der Wohlstandsoasen und Überflussgesellschaften ist Musik von den Rändern des Empires und aus den Krisengebieten der Welt zu einer heißen Ware geworden. Der krisengebeutelte außereuropäische Raum wird zu einer Realitäts-Reserve\, in der das Geheimnis\, das Authentische\, Lebendige und weniger Entfremdete vermutet wird\, während der europäische Raum als zugrunde verwerteter und schalltoter Kontext wahrgenommen wird. \nDas Begegnungsprojekt REVERSE EXOTICISM versucht sich solchen einfachen Zuschreibungen zu entziehen und Zwischenräume auszuloten. In Begegnungen mit Sub- und Hochkultur-Akteuren und zeitgenössischen Musikproduzenten aus dem europäischen und dem außereuropäischen Raum entstehen musikalische Protokolle der Auseinandersetzung zwischen Musikern\, die ihre komplexe Identität und Selbstverortung zum Gegenstand ihrer Musik machen und sich dabei der Zersplittertheit der zeitgenössischen Welt stellen.\n\n \nREVERSE EXOTISM #1 richtet den Blick u.a. auf den arabischen Raum und bringt Musiker mit unterschiedlichen Perspektiven – die traditionsbewusst experimentierfreudige ägyptische Sängerin und Schauspielerin Maryam Saleh\, die u.a. auch an der Theaterproduktion „Lessons in Revolting“ von Laila Soliman mitwirkte und in Ägypten ein großes Publikum hat\, die kosmopolitische Turntablista Giulia Loli aka Mutamassik und den Perkussionisten Joss Turnbull\, der intensiv mit Musikern zwischen Beirut\, Teheran und Kairo kooperiert – mit dem Kölner Musiker und Initiator Matthias Mainz zusammen. \nEin Konzert mit vier Solos verdeutlicht zum Auftakt die individuellen künstlerischen Positionen und Kontexte\, am zweiten Konzertabend werden Ergebnisse der dreitägigen Auseinandersetzung hörbar und zur Diskussion gestellt. Zu erwarten ist keine perfekte ästhetische Synthese\, schon gar keine Behauptung einer universellen Musiksprache\, sondern eine Untersuchung von Fragen\, Differenzen und Prägungen\, die nebeneinander hörbar werden und zur Sprache kommen. \n\nPräsentiert von Reconstructing Song\, Realtime Research & Unrock\ngefördert vonAkademie der Künste der WeltMinisterium für Familie\, Kinder\, Jugend\, Kultur und Sport
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