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SUMMARY:KLANG KOELN e.V.: DAS ANDERE TRIO
DESCRIPTION:Tomoharu Yoshida – Oboe \nEtsuko Okazaki  -Klavier \nKoji Okazaki – Fagott \nWerke von André Previn\, Stefan Thomas\, Francis Poulenc\, Henri Dutilleux und Krzysztof Meyer \n\nDIE KÜNSTLER \nEtsuko OKAZAKI \nNach der Reifeprüfung an der Tokyo National University of Fine Arts and Music setzte Frau Etsuko Okazaki ihr Studium 1975 an der Hochschule für Musik Detmold bei A. Hennige\, H. Winschermann\, H. Jung\, J. Michaels\, A. Nawarra und K. Schilde fort und schloss 1977 mit der besten künstlerischen Reifeprüfung ihr Studium ab. Neben der Förderung junger Talente als Professorin an der renommierten Musashino-Musikhochschule in Tokyo tritt sie sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin mit namhaften internationalen Musikern und im Klavierduo (seit 1986) auf. Anlässlich der Konzerttournee des Jahres 2000\, die die Welt des Klaviers als Solo-Instrument\, als Begleitinstrument und als kammermusikalisches Instrument zum Thema hatte\, wurden von der Presse ihre solistische Virtuosität wie auch ihr großes Einfühlungsvermögen hervorgehoben. Von ihr liegen mehrere CD-Einspielungen vor\, Konzertaufnahmen wurden im Fernsehen und Rundfunk übertragen. \nDer Oboist: Tomoharu YOSHIDA \nSchon während des Studiums war Tomoharu Yoshida im Orchester der Stadt Hof 1992 – 1996 als Oboist tätig. Nach seinem Studium bei W. Liebermann\, I. Goritzki und R. Herweg und seinem Diplom an der Musikhochschule Hamburg bei Rainer Herweg für Oboe\, 1994\, war er als Oboist/Englischhornist in Orchestern in Finnland\, Hamburg und Bremen\, seit 1996 im WDR-Rundfunkorchester Köln tätig. Außerdem konzertiert er im Holzbläserquintett des WDR-Rundfunkorchesters Köln. Durch seine sensible und warme Spielweise füllte er als junges Mitglied für die Deutschland-Tournee 2000 die Position des Oboisten im Trio Okazaki mit Verve aus\, die in der Presse ein großes Echo fand. Der Fagottist: Koji OKAZAKI \nNach der Reifeprüfung an der Musashino-Musikhochschule setzte Koji Okazaki als Stipendiat sein Studium an der Hochschule für Musik Detmold bei A. Hennige\, H. Jung\, H. Winschermann\, J. Michaels\, P. Meisen und T. Valger fort und schloß 1978 mit dem besten Konzertexamen sein Studium ab. Preise: NHK\, Colmar\, Arima. Neben seiner Konzerttätigkeit als Solo-Fagottist im NHK-Rundfunk-Sinfonieorchester Tokyo – dem führenden Orchester Japans -\, fördert er an mehreren renommierten Musikhochschulen Japans jungen Talente. Er konzertiert sowohl als Solist als auch als Mitglied des Tokyo Quintetts und des Ensembles „Fagotti Fagotti“ und mit namhaften internationalen Musikern weltweit. Unter den Fagottisten ist er für seinen singend-vokales Timbre bekannt\, und viele seiner europäischen Fachkollegen\, auch außerhalb Deutschlands\, sandten ihre Schüler zu den Trio-Konzerten 2000\, damit sie ihn hören sollten. Seit 2000 ist er ein begehrter Gast im Musikfestival Budapest und gibt Konzerte und Meisterklasse-Unterricht in der Liszt-Akademie. Von ihm liegen mehrere CD-Einspielungen vor\, Konzertaufnahmen wurden im Fernsehen und Rundfunk übertragen. DIE KOMPONISTEN \nANDRÉ PREVIN (GEB. 1929) \nAndré Previn wurde in Berlin geboren und lebt seit 1939 in den USA. Vielseitig musikalisch begabt\, machte er sich früh als Arrangeur und Jazzpianist einen Namen. Nach dem Dirigentenstudium bei Pierre Monteux wird er 1967 Nachfolger von Sir John Barbirolli als Leiter des Symphonieorchesters von Houston. Bald schon wird er Leiter bedeutender Orchester wie der Londoner Symphoniker\, des Pittsburgh Symphonieorchesters\, des Royal Philharmonic Orchestra London und der Los Angeles Philharmoniker. Als Gast dirigiert er regelmäßig die Wiener Symphoniker\, das Boston Symphony Orchestra\, das New York Philharmonic Orchestra u.a. \nZu seinen Kompositionen gehören ein Klavierkonzert für Vladimir Ashkenazy\, ein Gitarrenkonzert für John Williams\, ein Liederzyklus für Dame Janet Baker\, Werke für den Geiger Young-Uck Kim\, den Cellisten Yo-Yo Ma\, die deutsche Geigerin Anne-Sophie Mutter u.a. Gegenwärtig arbeitet er an einer Oper nach dem Roman „Seide“ von Alessandro Baricco. Er war verheiratet mit der Schauspielerin Mia Farrow. \nSein Trio für Oboe\, Fagott und Klavier aus dem Jahr 1985 wurde eine der meistgespielten Kompositionen für diese Besetzung \nFRANCIS POULENC (1899 – 1963) \nDer aus Paris stammende Komponist war Mitglied der 1918 gegründeten „Groupe des Six“\, zu der neben ihm Darius Milhaud\, Arthur Honegger\, Germaine Tailleferre\, Georges Auric und als Leiter Eric Satie zählten. Ihr bestreben war es\, wieder zu Einfachheit und Klarheit des Ausdrucks in der Musik zurückzufinden. Ursprünglich vom Impressionismus beeinflusst\, nahm Poulencs späteres Schaffen Grundorientierungen des Neoklassizismus auf. Ein besonderes Merkmal seiner Musik ist die starke Betonung melodischer Elemente\, die vor allem in seinen vokalen Kompositionen über Texte von Jean Cocteau\, Guillaume Apollinaire\, Paul Éluard\, Garcia Lorca und vielen anderen zum Ausdruck kommen. \nPoulencs kompositorisches Schaffen erstreckt sich auf zahlreiche Musikgattungen. Die späte Sonate für Oboe und Klavier aus dem Jahr 1962 – mit den Sätzen Elégie\, Scherzo\, Déploration\, Très calme – gehört zu Poulencs am häufigsten zu hörenden Werken. \nSTEFAN THOMAS (GEB. 1968) \nDer 1968 geborene Stefan Thomas lebt und arbeitet in Köln. 1982-1990 studierte er an Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt/Main in den Klassen Gerhard Schedl (Komposition) und Theodora Lungu (Klavier). Im Anschluss daran begann er an der Kölner Musikhochschule sein Kompositionsstudium bei Krzysztof Meyer sowie sein Klavier- und Musiktheoriestudium. Er setzte seine Kompositionsausbildung an der Hogeschool voor de Kunsten in Utrecht (Niederlande) in der Meisterklasse von Tristan Keuris fort. 1995 legte Stefan Thomas die Reifeprüfung im Fach Komposition mit Auszeichnung ab. Von 1996 bis 1999 unterrichtete er an der Musikhochschule Köln Theorie. \n1995 gewann Thomas den 1. Preis im Wettbewerb „Junge Europäische Komponisten“ in Leipzig und 1997 den 1. Preis beim „Internationalen Komponistenwettbewerb Joseph Haydn“ in Eisenstadt\, Österreich. Im gleichen Jahr wurden seine „Four Toys for Orchestra“ durch die Österreichisch-Ungarische Haydn-Philharmonie unter der Leitung von Adam Fischer uraufgeführt. Es folgten mehrere Rundfunkmitschnitte und Produktionen beim WDR\, BR\, Radio Bremen\, ORF und beim Niederländischen Rundfunk. \nHENRI DUTILLEUX (GEB. 1916) \nDer französische Komponist Henri Dutilleux wurde bereits mit 28 Jahren für beinahe zwei Jahrzehnte Produktionsleiter des französischen Rundfunks ORTF. Ab 1961 übernahm er eine Professur für Komposition an der renommierten École Normale de Musique\, später am Conservatoire in Paris. Dutilleux war Mitglied des Conseil International de la Musique der UNESCO. Wenn auch persönliche Kontakte zu Kollegen wie André Jolivet\, Darius Milhaud\, Francis Poulenc und Georges Auric Spuren in seinem Œuvre hinterließen\, so hat sich Henri Dutilleux doch nie von einer bestimmten Gruppierung oder Kompositionsrichtung vereinnahmen lassen. Vielfach ausgezeichnet hat er sich als eine der bedeutendsten kompositorischen Stimmen seiner Generation durchgesetzt\, mit Werken\, die häufig Eleganz mit hohen virtuosen Ansprüchen verbinden. Verheiratet ist Henri Dutilleux seit 1946 mit der Pianistin Geneviève Joy. \nDas Stück „Sarabande et Cortège“ für Fagott und Klavier gehört zu seinen frühen Kompositionen. \nKRZYSZTOF MEYER (GEB. 1943) \nKrzysztof Meyer wurde am 11. August 1943 in Krakau geboren. Bereits mit elf Jahren erhielt er Unterricht in Musiktheorie und Komposition. 1965 erhielt er sein Diplom in Komposition bei Krzysztof Penderecki und 1966 sein Diplom in Musiktheorie. Studienaufenthalte bei Nadia Boulanger in Frankreich. Von 1965 bis 1967 trat er als Pianist in Polen und dem europäischen Ausland im „Ensemble für zeitgenössische Musik MW2“ auf. \nVon 1966 bis 1987 unterrichtete Krzysztof Meyer musiktheoretische Fächer an der Staatlichen Musikhochschule in Krakau. Seit 1987 ist er Professor an der Musikhochschule in Köln und hielt im In- und Ausland zahlreiche Vorlesungen über neue Musik. Von 1985 bis 1989 war er Vorsitzender des Polnischen Komponistenverbandes. \nZahlreiche seiner international aufgeführten Kompositionen wurden prämiert\, so seine dritte und vierte Sinfonie\, die Oper „Kyberiade“\, das zweite bzw. dritte und vierte Streichquartett sowie das „Concerto retro“. Viele seiner Werke entstanden für bedeutende Interpreten wie den Flötisten Aurèle Nicolet\, den Oboisten Heinz Holliger\, die Cellisten Boris Pergamenschikow und David Geringas. \nAufgrund seiner persönlichen Bekanntschaft mit Dmitrij Schostakowitsch wurde die von ihm verfasste Biografie über den großen russischen Komponisten zur wichtigsten Darstellung von dessen Leben. \nDas Trio für Fagott\, Oboe und Klavier entstand 2002 für das Trio Okazaki und wurde 2003 in Düsseldorf uraufgeführt.
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