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SUMMARY:Christina Fuchs Quartett
DESCRIPTION:Christina Fuchs – Saxophon\nFlorian Stadler – Akkordeon\nUlla Oster – Bass\nChristoph Hillmann- Schlagzeug \n\nEin neues und erfrischendes Projekt der Kölner Saxofonistin Christina Fuchs jenseits vom alten Tango und Jazz. Dafür Groove und Improvisation. Und vielleicht ein wenig „Folklore imaginaire“… \nChristina Fuchs und Ulla Oster sind beide erfahrene Komponistinnen und Arrangeurinnen im modernen jazzorchestralen Sound („jazzart NRW“ United Women’s Orchestra). Mit vorliegendem Quartett reduzieren sie dieses Know-how auf ein kleines Ensemble und bringen ihre Soundkonzepte auf den Punkt. Dabei gilt es unter anderem ein Instrument neu\, jenseits aller Folkloreklischées zu entdecken – das Akkordeon… \nDie Saxofonistin Christina Fuchs hat sich in den letzten 10 Jahren vor allem einen Namen als Komponistin und Leaderin des United Women’s Orchestra gemacht. Diese Big Band hat soeben ihre dritte CD vorgelegt\, die von der Presse enthusiastisch aufgenommen wurde. Neben dieser Grossformation existieren etliche kleinere Projekte\, in denen sie als Konzeptkopf oder auch Sidewoman arbeitet. Mit ihren originären Ideen hat sie die deutsche Jazzszene in unzähligen Rundfunk-und Fernsehproduktionen bereichert. Studien und Stipendien in Köln\, NYC (BMI Composers Program) bei Maria Schneider / Jim McNeely und in Canada (Banff Centre for the Arts). Erhielt internationale Kompositionspreise (Julius Hemphill Composition Award/ Jazz a r t –aktuelle Musik im 21.Jahrhundert) \nFlorian Stadler – Akkordeon\,\nstudierte am Hermann-Zilcher-Konservatorium Würzburg bei Stefan Hussong.\nAuf internationalen Meisterkursen u.a. bei Prof. H. Noth(Trossingen/Prato) J. Macerollo (Toronto) und M. Brunello (Brescia) konnte er seine künstlerische Ausbildung ergänzen. Sein besonderes Interesse gilt der zeitgenössischen Musik und der Improvisation.\nFlorian Stadler arbeitet als Akkordeonist mit mehreren Ensembles zusammen: Seit 1999 spielt er im Klezmer-Ensemble „Colalaila“ sowie im Duo mit dem Soundpoeten Mitch Heinrich („Schwitters-Zorn“). Darüber hinaus widmet er sich dem Projekt „Herbal Essence“ mit der Cellistin Sue Schlotte. Außerdem wirkte er in mehreren Bühnenproduktionen (Tanz\, Theater\, Performance) mit.\nCD – Rundfunkaufnahmen sowie TV-Auftritte mit „Colalaila“\, sowie Konzerttourneen im In- und Ausland (Skandinavien\, Italien) runden das vielseitige musikalische Profil von Florian Stadler ab. \nUlla Oster – akustischer u. elektrischer Kontrabass\, E-Bass\, Komposition\nAbgeschlossenes Studium Musikhochschule Köln. Arbeitet seit 1980 in diversen Kölner und überregionalen Bands mit unterschiedlichen Stilistiken und leitet eigene Projekte („Beyond Janis“\, „Abaptations“).\nFestivalauftritte (Moers\, Leverkusen\, Köln\, Viersen\, Vilshofen\, Grenoble\, Antwerpen\, Wien\, St. Petersburg u.v.a.). CD-\, Radio- und TV-Produktionen für WDR\, SFB\, Südwestfunk\, Radio Bremen\, Bayr. Rundfunk\, Hess. Rundfunk…\, schreibt Theater-\, Kleinkunst- und Filmmusiken (ZDF). Preisträgerin der Sparte Komposition für Jazzorchester/Big Band im Rahmen der Ausschreibung „Jazzart – aktuelle Musik im 21. Jahrhundert“ 2002. Beschäftigt sich seit 1994 mit elektronischer/computergesteuerter Klangerzeugung und -bearbeitung. \nDer Schlagzeuger Christoph Hillmann gilt als einer der profiliertesten Sidemen der aktuellen deutschen Jazzszene. So arbeitet er life und im Studio u.a. mit Norbert Steins „Pata Masters“\, „A.Tronic“ mit Dave Liebman/ Charlie Mariano\, Frank Speer Quartett mit Nils Wogram und Angelika Niesciers „Sublim“ mit Hans Lüdemann.\nKonzertreisen nach Marokko\, Australien\, Indonesien\, Großbritannien\, Schweiz\, Österreich\, Italien\, Schweden\, Polen und die USA sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Musikern wie Kenny Wheeler\, dem European Jazz Ensemble und der ARFI (Lyon) sorgten in den vergangenen Jahren für Anerkennung – Rundfunk und Fernsehpräsenz\, CD- Produktionen und enthusiastische Presse.\nNeben dem Schlagzeug nutzt Hillmann je nach Projekt auch die Möglichkeiten von diversen exotischen Perkussionsinstrumenten\, Alltagsgegenständen\, Samplern und DJ-Equipment zur Erweiterung seiner Ausdruckspalette.\nDiese Vielseitigkeit führte u.a. zu regelmäßiger künstlerischer Mitarbeit bei Theater- und Tanzproduktionen in Deutschland und den Niederlanden. \nEin überraschendes Klangambiente – äußerst frischer Sound – wer spielt da? \nEin Kontrabaß\, geblasenes Holz\, Schlagzeug und – ein Akkordeon. Aber halt\, trotzdem ist das in keiner Weise eine Band\, die ihren individuellen Gruppensound\, ihre klangliche Corporate Identity über irgendwelche argentinischen Musiziertraditionen und deren angeheirateten Tanz- und Folklorepatterns definiert. \nDieses Ensemble ist schlichtweg innovativ\, lebt von jazzorientierter Improvisation und beweist seine Eigenständigkeit in jedem Takt. Chefin Christina Fuchs\, ihres Zeichens Herrin der meisten Holzblasinstrumente\, weiß genau\, warum sie so lange auf der Suche war nach einem adäquaten Pendant zu ihrer eigene Klangfarbe – und dann irgendwann auf Florian Stadler stieß\, den beeindruckenden Akkordeonisten beim CFQ: „je stärker die Farbe und die Atmosphäre der Band\, desto besser\, je plastischer die Kontraste\, um so wirkungsvoller“\, meint Fuchs\, und tatsächlich ist der Mann am Akkordeon in diesem Sinne als „zweiter Bläser“ mittlerweile nicht mehr zu ersetzen – zumal ihm der Erfahrungsschatz zeitgenössischer Musizierweisen schon lange vertraut ist. \nAuf eine weitere Weise erscheint der Gruppenoutput des CFQ als perfekte Einheit musikalischer und speziell klangorientierter Bandkonzepte. Diese vier hochindividuellen Instrumentalisten bedienen sich zwar vorwiegend der Kompositionen und Vorgaben von Christina Fuchs – sie hat für eine ihrer Big-Band-Partituren gerade den Julius-Hemphill-Award erhalten – aber sowohl die Probenarbeit als auch deren musikalisches Live-Ergebnis beziehen ihre Faszination aus dem kollektiven\, situativen (Er-)Leben im gemeinsamen Improvisieren. \nFür außergewöhnliche musikalischen Lebensgemeinschaften sind erfahrene Mitbewohner nötig – und die finden sich oft nur in den eigenen 4-Wänden: Ulla Oster\, ihres Zeichens gesuchte (Film-)Komponistin und Arrangeurin\, arbeitet schon seit langem als eine der wenigen profilierten Kontrabassistinnnen Europas im „United Women’s Orchestra“\, dem großen und sehr erfolgreichen Bandprojekt von Christina Fuchs\, und um Christoph Hillmann\, Wanderer zwischen perkussiven Welten offener Jazzkonzepte\, Klangpräparationen Neuer Musik und den Universen elekronischer Klangerzeugung wird Christina aktuell von weit mehr als einem Bandchefkollegen beneidet. Hillmanns Spielaufassung ist im Bereich kreativer Perkussionsarbeit genau das\, was wegweisende neue Konzeptionen an frischem Blut benötigen.\nDas CFQ beweist von Probe zu Probe\, von Konzert zu Konzert – und demnächst auch auf ihrer Debut-CD \, dass es auch im Zeitalter des ScheinbarAllesSchonDaGewesenen immer wieder einmal musikalische Edelsteine zu entdecken gilt\, die das kollektive Zweifeln an der Kraft improvisierter Konzepte elegant ad absurdum führen.\nGeorg Ruby \n\nGefördert vom Ministerium für\nStädtebau und Wohnen\, Kultur und Sport\ndes Landes NRW durch den Landesmusikrat NRW
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