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METAMORPHOSIS – Crossover Jazz // feat. special guests

Mittwoch 22. Januar 2020 - 20:30

Hindol Deb – Sitar
Clemens Orth – Piano
Reza Askari – Bass
Jan Philipp – Schlagzeug

special guests
Tamara Lukasheva – Stimme
Falk Grieffenhagen – Saxophon


bottom right © Peter Tümmers

Metamorphosis erforscht die Grenzen zwischen Jazz und klassischer indischer Musik und baut ästhetische Verbindungen zwischen den beiden Genres auf. Es untersucht die kulturellen Identitäten von Menschen, die aus zwei völlig unterschiedlichen Wurzeln stammen, und konzentriert sich darauf, die beiden völlig unterschiedlichen Perspektiven auf Augenhöhe zusammenzubringen. Metamorphosis ist ein unvermeidliches Ergebnis von Hindols Wanderung nach Deutschland auf der Suche nach neuen Klängen und Kompositionsstilen. Mit einem Hintergrund in der klassischen indischen Musik und vielen Auftritten, einschließlich in Crossover-Projekten, schrieb er sich für das Masters in Jazz Improvisation an der Musikuniversität in Köln ein. Nach mehreren Jam-Sessions, verschiedenen Konzertbesuchen und einem Einblick in die westliche Kultur begann er zu komponieren, um sich auszudrücken. In die Kompositionen fließen polyrhythmische und indische Modi ein – wobei die Jazzsprache beim Komponieren, Improvisieren und Instrumentieren erhalten bleibt. Metamorphose ist ein wahrer Genuss für die Zuhörer.

HINDOL DEB – Sitar http://www.hindoldeb.com/
Sitarist und Komponist Hindol erforschte die unendlichen Kombinationen im Crossover der indischen Musik mit verschiedenen anderen Genres wie Contemporary Western Classical, Jazz, Flamenco, nordischer Folk und Balkan-Musik, die auf verschiedenen Festivals und Veranstaltungsorten auftraten. Hindol wurde von der Akademie der Carnegie Hall des französischen Kulturministeriums als Künstler eingeladen, mit den dortigen Musikern zusammenzuarbeiten. Er unterrichtet an der Pop Akademie Mannheim und leitet Sitar-Lektionen und Workshops der klassischen indischen Musik, Improvisation und Interpretation indischer Musik im westlichen musikalischen Kontext.

CLEMENS ORTH – Piano http://www.clemensorth.com/
Clemens Orth zeigt sich als Meister einer sehr ausgefeilten harmonischen Sprache, die von klassischem Kontrapunkt bis hin zur Atonalität reicht. Er verwendet externe musikalische Einfüsse, um bei den Improvisationen neue Akzente zu setzen und scheinbar entfernte musikalische Punkte miteinander zu verbinden. Seine Begegnungen mit Musikern aus aller Welt machten ihn zu einem stilistisch sehr versierten und vielseitigen Spieler, der es glanzvoll meistert seinen musikalischen Kosmos in die unterschiedlichsten Kontexte zu transferieren.

REZA ASKARi – Bass
Nach seinem Master-Abschluss in Improvising Arts an der Folkwang Universität der Künste in Essen hat Reza Askari an verschiedenen Bands und Projekten und war in verschiedene Länder Europas gereist , den USA sowie dem mittlerer und Fernen Osten. Er hat bereits mit Künstlern wie Marc Ducret, Lee Konitz, Mike Herting zusammengearbeitet, um nur einige zu nennen, und trat bei verschiedenen Jazz-Festivals auf, wie den Leverkusener Jazztagen, dem Moers Festival, dem Acht Brücken Festival.

Jan Philipp – Schlagzeug https://www.janphilipp.net
Jan Philipp, in Frankfurt am Main geboren, lebt seit 2014 in Köln und studiert derzeit Jazz-Schlagzeug bei Prof. Jonas Burgwinkel an der dortigen Hochschule für Musik und Tanz. Er ist Mitglied in zahlreichen Bands und Ensembles, gewann 2016 den Jazzpreis der Stadt Frankfurt mit seiner Band “THE WHEREME?!”, mit dem Simon Below Quartett das Stipendium der Dörken Stiftung und den Jury Preis des Avignon Jazz Festival.

Tamara Lukasheva – Stimme http://tamaralukasheva.de/
Tamara Lukasheva gilt über ihre Generation hinaus als eine der herausragenden Stimmen des deutschen, wenn nicht des europäischen Jazz. Ihre ungewöhnlich flexible, über viele Jahre ausgefeilte Ausdruckskraft beeindruckt nicht nur ein Jazz-affines Publikum. Lukasheva belegte 2009 den zweiten Platz beim DoDj-Wettbewerb anlässlich des International Jazz Festival der Ukraine, wo sie im Horizon Duo auftrat. Auch errang sie beim Internationalen Wettbewerb der Jazzsänger in Moskau einen zweiten Platz. 2014 gewann das Tamara Lukasheva Quartett den Jungen Deutschen Jazzpreis Osnabrück, 2015 wurde das Quartett zweiter beim niederländischen Wettbewerb Keep an Eye. Lukasheva ist Gewinnerin des Bujazzo-Kompositionswettbewerbs 2016. Mit ihrem Quartett gewann sie den Neuen Deutschen Jazzpreis 2017. 2018 wurde sie als „außergewöhnlich variable und ideenreiche Musikerin“ mit dem Horst-und-Gretl-Will-Stipendium ausgezeichnet.

Falk Grieffenhagen – Saxophon http://grieffenhagen.de/
Falk Grieffenhagen, Jazzmusiker, Komponist, Medieninformatiker, live visual artist, Grenzgänger zwischen contemporary Jazz, neuer Musik und Medienkunst, verfolgt neben seiner Tätigkeit als Dozent für Visual Music an der RSH Düsseldorf und seiner Mitgliedschaft als „Videooperator“ und Programmierer bei der Elektropopgruppe KRAFTWERK seine eigenen Projekte. Neben der Duo Zusammenarbeit u. a. mit Stefan Schultze und Claudio Puntin.