Lade Programm

« Zurück zum aktuellen Programm

  • Dieses Programm hat bereits stattgefunden.

Livestream aus dem LOFT: Julian Bossert Trio // Live-Recording

Freitag 29. Mai 2020 - 21:00

Julian Bossert – Saxophon
Henning Gailing – Bass
Dominik Raab – Schlagzeug


ENGLISH VERSION: SEE BELOW

SIE SEHEN DIESEN LIVESTREAM KOSTENLOS ÜBER YOUTUBE, WIR FREUEN UNS NATÜRLICH SEHR, WENN SIE JULIAN & SEINEM TRIO EINEN „EINTRITT“ ZU DIESEM KONZERT ZUKOMMEN LASSEN, ENTWEDER PER ÜBERWEISUNG AUF JULIANS KONTO:

Julian Bossert
IBAN: DE74 1203 0000 1056 5774 12
BIC: BYLADEM1001

ODER VIA JULIANS PAYPAL-ACCOUNT:
https://www.paypal.me/julianbosserttrio

 

direkt zum livestream

zum LOFT-YouTube-Kanal

Julian Bossert Henning Gailing Dominik Raab LOFT Köln Cologne livestream
Photo: Lena Semmelrogge

Lakonik muss man können. Und man darf sie nicht mit Ironie verwechseln. Beides sind Künste der Anspielung, doch die eine behält einen tiefen Ernst im Inneren, während die andere auf Distanz geht. Julian Bossert, Henning Gailing und Dominik Raab fühlen sich der latent lakonischen Haltung des fröhlichen Ernstes verbunden und haben gerade an der Vielfältigkeit der Kontraste Spaß, die sich daraus entwickeln lassen. Es braucht dazu nicht die üblichen Mechanismen jazzmusikalischen Erkennens, die an eingeübten Mustern von Komplexität, Expressivität oder Grenzüberschreitung andocken. Die Musiker pflegen vielmehr die dynamische Rücknahme, die Beschränkung auf Grundmuster etwa des Besen- und Beckenspiels, der walkenden Bassphrasierung oder den samten geblasenen Ansatzes, die dann in der Detailarbeit ihre Kraft entfalten. Sie verzichten auf die Sicherheit des Harmonischen und spielen mit der Offenheit der Andeutungen, die sich daraus ergeben. Und sie konzentrieren sich auf pointierten Swing, auf den Groove im Feinen, vor allem auf das Zusammenwirken der Charaktere, die der Musik die Anmutung des Organischen verleihen und zugleich genügend Integrität behalten, um nicht klischeehaft zu wirken. Wieder hilft das Lakonische, um der Musik eine Aura der Präsenz zu verliehen. Man hört das Lächeln, aber auch die Klarheit, den Wunsch, das Ziel. Dead Beat, Bad Deed – und vielleicht ist doch auch ein Körnchen Ironie im Spiel. Ein Augenzwinkern nur.“
Ralf Dombrowski

https://julianbossert.com/

„Das Julian Bossert Trio setzt auf klare, schnörkellose Musik (…) Kein Harmonieinstrument, keine absichtsvolle Komplexität, keine kalkulierte expressive Grenzüberschreitung steht der kristallenen Purheit dieser musikalischen Begegnung im Weg.“
Sally-Charell Delin ,SR2 Kulturradio


ENGLISH VERSION

YOU CAN WATCH THIS LIVESTREAM FOR FREE ON YOUTUBE, WE ARE OF COURSE VERY HAPPY IF YOU PAY JULIAN & HIS TRIO AN „ENTRY“ TO THIS CONCERT, EITHER PER TRANSFER ON JULIANS BANK ACCOUNT:

Julian Bossert
IBAN: DE74 1203 0000 1056 5774 12
BIC: BYLADEM1001

OR VIA JULIANS PAYPAL ACCOUNT:
https://www.paypal.me/julianbosserttrio

take me directly to the livesteam

to the LOFT-YouTube channel

„You have to learn to be laconic. And you shouldn’t confuse it with irony. Both are arts of allusion, but one keeps a deep seriousness inside while the other moves away. Julian Bossert, Henning Gailing and Dominik Raab feel connected to the latently laconic attitude of cheerful earnestness and enjoy the variety of contrasts that can be developed from it. This does not require the usual mechanisms of jazz recognition, which dock on to practiced patterns of complexity, expressiveness or crossing boundaries. Rather, the musicians cultivate the dynamic withdrawal, the restriction to basic patterns such as broom and cymbal play, walking bass phrasing or the velvet blown approach, which then develop their strength in the detailed work. They forego the security of the harmonic and play with the openness of the hints that result from it. And they concentrate on pointed swing, on the groove in the subtle, above all on the interaction of the characters, which give the music the appearance of the organic and at the same time retain enough integrity to not appear clichéd. Again the laconic helps to give the music an aura of presence. You can hear the smile, but also the clarity, the desire, the goal. Dead Beat, Bad Deed – and maybe there is a grain of irony involved. Just a wink.“
Ralf Dombrowski

https://julianbossert.com/