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Laia Genc & Roger Hanschel „Change Follows Vision“ CD-Release

Samstag 19. Januar 2019 - 20:30

Laia Genc – Piano
Roger Hanschel – Saxophon


© Reinhold Schäfer

Das 2017 im LOFT aufgenommen Album „Change Follows Vision“ ist im Oktober 2018 bei Jazzhaus Musik erschienen.

Stichwort Sensibilität. Aus wagemutigen Klängen, ebenso wie aus rasanter Virtuosität werden in diesem Duo-Programm der beiden Künstler im Handumdrehen ganz viele lyrische Emotionen gezaubert. Eine Auslotung der kreativen Kräfte, die in der Spontaneität liegen findet statt und ein Geben und Nehmen wird auf Augenhöhe zelebriert. Roger Hanschel weiß sein Instrument in atmosphärischen Farben zum Klingen zu bringen. Laia Genc umkleidet diese mit subtilen, oft auch hypnotisch vorwärtstreibenden Texturen und erzeugt immer wieder schillernde, funkelnde Oberflächen, an denen sich die Klangwellen zu brechen scheinen. Beide bringen aus den vielen verschiedenen Kontexten ihrer Wirkungskreise einen enormen musikalischen Einsatz mit ein in das gemeinsame Spiel.

Laia Genc und Roger Hanschel gehören zur Elite der nordrhein-westfälischen Jazz Szene. Hanschel ist Mitglied der Kölner Saxophon Mafia. Insgesamt war er bereits an fünf Deutschen Schallplattenpreisen beteiligt und ist SWR Jazz-Preisträger. Neben diversen eigenen Projekten wie Roger Hanschels Heavy Rotation, seiner Zusammenarbeit mit dem Auryn Quartett oder dem Trio Benares uva war er auch Gastsolist z.B. bei der NDR-Big Band, dem Norwegian Wind Ensemble und den Gotland Musikern. Aktuell ist Roger Hanschel Peisträger des WDR Jazzpreises 2018.

www.rogerhanschel.de

Genc ist ebenfalls mehrfach mit internationalen Jazzpreisen, sowie dem Kölner Jazzpreis „Horst und Gretl Will Preis“ dekoriert und spielt in zahlreichen Ensembles. Als Bandleaderin verfolgt sie verschiedene Projekte. Das Herzstück ihrer Arbeit ist das Pianotrio „Laia Genc LiaisonTonique“ mit dem sie seit mehr als 10 Jahren erfolgreich und sogar weltweit konzertiert. Ein Stipendium der NRW Kunststifung brachte sie in 2014 für einige Monate nach Istanbul. Aus diesem Aufenthalt entwickelte sich das Projekt „Istanbul Composers Orchestra“, das mittlerweile schon einige verschiedene Projektphasen durchgeführt und auf renommierten Musikfestivals gespielt hat.

www.laiagenc.de

youtube

soundcloud

Pressezitate

„Welch kreative Kraft in der Spontaneität liegt, bewies einmal mehr eine Begegnung zweier NRW-Jazzer, die zwar schon viel voneinander gehört, aber noch nie miteinander spielerisch verbunden waren. Laia Genc, Pianistin aus Köln und Roger Hanschel, ein mittlerweile auch in Köln lebender Saxofonist, kamen auf besondere Einladung der Initiatoren der FineArtJazz-Reihen, hoch oben auf dem Gelsenkirchener Nordsternturm zusammen.
Was hier in zwei langen Sets entsteht, ist ein Nehmen und Geben auf Augenhöhe. Sich austauschen, in die Ideenwelt des anderen hineinfinden, sich dort einmischen und etwas aufgreifen, um es zu vollenden – solche Synergien entwickelten sich in diesem zuhauf…..Beide enthalten ihrer Hörerschaft die vielen Quellen, aus denen sich aufgeklärter zeitgenössischer Jazz speist, nicht vor: Da stürmen schnelle Läufe himmelwärts in kühner Verschachtelung – im Kern sind das glasklar definierte Ganztonskalen. Überbordende Spielfreude lebt auch bei Laja Genc – manchmal kindlich fantasievoll werden Töne nach frecher Zufallslogik hin- und hergeworfen und man liegt gar nicht so falsch mit so einer Assoziation: Die musikologische Bezeichnung für ein solches Zufalls-Verfahren heißt ja auch „Aleatorik“ NRW Jazz, Stefan Pieper, 23.02.2016

 

Obwohl es für Laia Genc (Klavier) und Roger Hanschel (Saxophon) das erste Konzert miteinander war, harmonierten sie bestens im Nordsternturm…..Laia Genc und Roger Hanschel repräsentieren so ziemlich das, was man in der Jazz-Szene den „State of the Art“ nennt. Dabei ist Jazz eines der wenigen Genres in der Musik, das nicht still hält, das zappelt, immer wieder neue Horizonte erschließen will. Dieser unbedingte Wille zum Fortschritt unterscheidet es von (fast) allen anderen Stilen. Eigenkompositionen virtuos präsentiert. Fine Art Jazz Marcus Römer, 22.02.2016