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Anna Makay · Àron Porteleki · Thea Soti: „there´s no such thing as too much gold“

Montag 15. Juli 2019 - 20:30

Anna Makay – Stimme, Live Elektronik
Àron Porteleki – Drums, Live Elektronik, Viola
Thea Soti – Stimme, Live Elektronik


© Laura Songoro

Die experimentelle Sängerin und Komponistin Thea Soti lädt zwei frische, vibrierende Charaktere der modernen improvisierenden Musikszene aus Budapest ein. Sie haben kürzlich zusammen an Soti´s Performance “VØICES :: rengetegem” während ihrer ungarischen Residenz gearbeitet. Soti verliebte sich in ihre ungezähmte Energie, die auf zwei sehr unterschiedliche Arten, aber ebenso ehrlich die heutige ungarische Realität widerspiegelt. Storytelling, überraschende Gesänge, unbekannte Sprachen, Noise, minimal Beat, Elektro-Trash und Poesie auf Ungarisch und Englisch, gewürzt mit ein bisschen Zigeuner-Bratsche. Denn es gibt nie zu viel Gold oder zu viel Freiheit. Ein intensiver und kraftvoller improvisierter Abend mit “gebrochenen” Liedern (broken songs).


MA’AM (Anna Makay) ist eine in Budapest lebende Sängerin und elektronische Musikerin, deren Stücke antike Sprachen auf digitale Weise widerspiegeln. Ihr Ziel ist es, durch den Umgang mit Intuitionen filmische Stücke zu schaffen. Sie begann ihre eigene Musik zu machen als sie noch als Metal-Mädchen im Teenageralter war. Nach einer Ära der alternativen Pop-Jazz-Experimente begann sie sich für Recordings von Outdoor-Atmosphären und das Studium digitaler Sounds zu interessieren. Gleichzeitig engagierte sie sich auch in verschiedenen freien Improvisationsgruppen. Ende 2018 erschien ihr erstes Soloalbum „Murmur“. Es handelt von Angstzuständen, Depressionen und den Traumata ihrer Generationen.

https://soundcloud.com/anna-makay

Àron Porteleki ist ein Musiker mit hoher Energie und ritueller Präsenz. Er ist Schlagzeuger und Bratschist aus Budapest, seine musikalischen Wurzeln gehen weit über die zeitgenössische, frei-improvisierte, elektronische oder Jazzmusik hinaus. Porteleki ist in Transylvanien durch die Musik der Zigeunern und mit einer besonderen Art von 3-Saiten-Viola aufgewachsen. Er interessiert sich für eine Art von Improvisation, die über Genres und Formen hinausgeht, und experimentiert gerne mit der Entwicklung einer nicht-metrischen, speziellen Art des Rubatospiels, die hauptsächlich auf seinen volksmusikalischen Erfahrungen basiert. Er hat schon mit Größen wie Clayton Thomas, Hilary Jeffery, Mihály Dresch, István Grencsó, Vitor Rua, Andreas Backer, Dávid Somló, Lawrence Williams und Zlatko Baracskai zusammengespielt und arbeitet gerne mit zeitgenössischen TänzerInnen und Choreographen wie Máté Mészáros (Ultima Vez) Imre Vass (ex-Ultima Vez); Csaba Molnár (Hodworks); Viktória Dányi (Bloom).

http://12z.hu

https://www.youtube.com/watch?v=xoLGuMN37Cc