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Duo Nuss – Nuss

Dienstag 10. Oktober 2017 - 20:30

Benyamin Nuss – piano
Ludwig Nuss – trombone


Das Duo wird Mischung aus Jazzstandards und eigene Stücken spielen.


Benyamin Nuss

20171010Benyamin Nuss kommt am 20. Juni 1989 in Bergisch-Gladbach zur Welt. Bereits mit sechs Jahren bekommt er Klavierunterricht. Inspiriert und gefördert wird er dabei von seinem Vater, dem Posaunisten Ludwig Nuss, und dessen Bruder Hubert, einem Pianisten, beides international renommierte Jazzmusiker und Komponisten. So wächst Benyamin nicht nur mit Musik unterschiedlicher Genres auf, sondern macht Klassik und Jazz regelrecht zu seiner Passion. Als Zehnjähriger beginnt er, angeregt durch “Doctor gradus ad parnassum” aus “Children‘s Corner”, sich intensiv mit dessen Komponisten Claude Debussy und bald auch mit dem Werk von Maurice Ravel zu befassen. Faszinieren ihn anfangs vor allem die Klangfarben und Harmonien der Impressionisten, so findet er bald mehr und mehr zu den Romantikern – Rachmaninow, Liszt und Chopin gehören noch heute zu seinen Lieblingskomponisten. Wie elegant und emotional er deren Musik verinnerlichte, beweisen auch die ersten Preise beim Bundeswettbewerb “Jugend musiziert”, beim Steinway Wettbewerb (2005), beim internationalen Wettbewerb “Prix d’amadeo de piano” (2006), sowie ein Stipendium der Hochbegabtenstiftung “Best of NRW” (2008).
Benyamin Nuss, der seit 2008 an der Musikhochschule Köln bei Prof. Ilja Scheps studiert, lebt seine Leidenschaft zur Musik – im Konservatorium, bei Klavierkonzerten in der Berliner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt und auf Tournee mit Jazzbands.
Kein geringerer als Rolando Villazón stellte ihn in der TV-Produktion „Die Stars von Morgen“ einem großen europäischen Publikum vor. Im In- und Ausland konzertierte Benyamin als Solist mit diversen Spitzenorchester von Köln über Stockholm und Tokio, bis hin zu Chicago und London. Er holte sich zudem Anregungen bei Anatol Ugorsky, Stanislav Bunin, Dmitri Bashkirov und Ragna Schirmer.
Seit 2010 ist Benyamin Nuss exklusiv bei dem weltweit renommierten Klassiklabel Deutsche Grammophon unter Vertrag. Sein Debutalbum „Nuss plays Uematsu“, die Videospielmusik in einen klassischen Kontext setzt, schaffte es aus dem Stand in die Klassikcharts. Mit dem selbigen Programm hat Benyamin Nuss nicht nur quantitativ Publikumserfolge vorzuweisen (spielte vor insgesamt 10000 Leuten in Tokio), es ist ihm zudem noch gelungen, junge Zuhörer erstmalig in ein klassisches Konzert zu locken.
Im Juni 2012 erschient sein zweites DG-Solo Album „Exotica“ mit Klavierwerken von u.a. Debussy, Balakirev, Milhaud, Villa-Lobos, Ginastera sowie eigenen Kompositionen.
Benyamin konzertierte weltweit in den schönsten Konzerthäusern u.a. mit dem London Symphony Orchestra, Stockholm Philharmonic Orchestra, Tokio Philharmonic Orchestra, Konzerthausorchester Berlin, Kanagawa Philharmonic Orchestra, Chicago Pops Orchestra, WDR-Rundfunkorchester, Deutsche Radiophilharmonie usw.

http://www.benyaminnuss.com/


Ludwig Nuss

Studium an der Musikhochschule Köln, welches er „mit Auszeichnung“ abschloß.

20171010-02Danach arbeitete er zunächst als freischaffender Musiker in der Kölner Jazz- und Studioszene. 1988-1991 1.Posaunist beim Musical „Starlight Express“ in Bochum, 1992-96 Posaunist und Solist in der SDR Big Band Stuttgart. Seit September 1996 ist er Mitglied der WDR Big Band Köln. Konzerte und Aufnahmen internationalen und nationalen Jazzgrößen wie; Bill Holman, Paul Kuhn, Bob Brookmeyer, Peter Herbolzheimer, Frank Foster, Michael Abene uva. Mit eigenen Formationen, als Jazzsolist und Pädagoge gibt er Konzerte und Workshops im In- und Ausland. Von 2007 bis 2012 war er zudem Professor für Posaune am Jazz-Institut Berlin.

Bisher sind folgende CDs unter seinem Namen erschienen:

„Hornplayers Can´t Eat Garlic“, „Return of the Hornplayers“, „Jazzed Friends“ , „Ups & Downs“, die 2006 in Brooklyn entstandene CD „Rolling Down 7th“, 2009 „Night Over Lake Tarawera“ arrangiert von Michael Abene, 2011 die dritte Zusammenarbeit mit Bassposaunist Ingo Luis;„Hornplayers Fifty-Fifty“ und 2014 das Duo Album „The Party’s Over“ zusammen mit Michael Abene, piano.

http://www.ludwignuss.com/