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25 Jahre Steinway D-Flügel

Montag 5. Februar 2018 - 20:00

Klavierabend Dominic Chamot mit Werken von Schumann, Janacek, Scriabin, Chopin, Liszt
Eintritt frei – Reservierung möglich !


Seit 25 Jahren ist der hochgerühmte Steinway D-Flügel der Mittelpunkt des Konzertlebens im LOFT. Am Ausleger eines großen Colonia-Krans hängend, „flog“ er im Februar 1993 in die 3. Etage der Wissmannstraße 30 und ist seitdem ein Anziehungspunkt vor allem für Pianistinnen und Pianisten in Köln. Aber auch in der nationalen und internationalen Szene sprach sich die Qualität dieses vom Meisterstimmer Hans Giese gepflegten Instrumentes schnell herum, und eine Liste der Personen, die auf ihm inzwischen im LOFT Konzerte gespielt oder CDs aufgenommen haben, würde mehrere Seiten füllen.

Kaum eine Stadt beheimatet so viele ausgezeichnete Jazz-Pianistinnen und Pianisten wie Köln, das liegt natürlich nicht am LOFT und seinem ausgezeichneten Flügel, sondern wohl eher an dem singulären Pianisten und Hochschullehrer John Taylor, der uns im Juli 2007 die Ehre erwies, anlässlich seines Abschiedes von der Hochschule für Musik und Tanz Köln ein Konzert auf diesem Instrument im LOFT zu spielen. Einige seiner Schüler sind in dem Kalender „Piano – Piano“ vertreten, den wir 2009 zusammen mit einer CD produziert haben: ein eindrucksvolles Zeugnis von der Qualität der Pianistinnen und Pianisten, des Tonstudios und des Flügels.

Seit 25 Jahren gibt es wohl kein besseres Instrument in einem deutschen Jazzclub, ein Grund zu feiern  und zwar mit einem Konzert, wie man es im LOFT selten zu hören bekommt: der junge Pianist Dominik Chamot gestaltet einen Klavierabend mit einem romantischen Programm, welches die Qualitäten des Pianisten aber auch des Flügels besonders zur Geltung bringt.

Im Anschluss an das Konzert laden die Hausherren Müller zu einem gemeinsamen Umtrunk !


© Enric Mammen
© Enric Mammen

Dominic Chamot wurde 1995 in Köln geboren. Nachdem er bereits zwei Jahre Geige gespielt hatte, begann er im Alter von sieben Jahren autodidaktisch das Klavierspiel zu erlernen, bis er mit neun Jahren seinen ersten Unterricht von Ruriko Goto-Lutz erhielt. Nach drei Unterrichtsjahren wurde er in das „Pre-College Cologne“ aufgenommen und studierte dort sieben Jahre lang bei Prof. Sheila Arnold. Seit 2014 lebt er nun in Basel und studiert bei Claudio Martínez-Mehner. Dieses Jahr schloss er seinen Bachelor mit Höchstnote ab und wird nun im Solisten-Master weiterstudieren.

Dominic Chamot konnte sich bei diversen nationalen sowie internationalen Wettbewerben in Europa behaupten und erhielt so in den letzten Jahren 17 Preise bzw. Sonderpreise, z.B. den Diethard-Wucher-Preis im Juni 2011. Zuletzt hat er im Mai 2012 beim „Eurovision Young Musicians“ in Wien als Finalist Deutschland vertreten. Dominic Chamot war von 2011 bis 2014 Stipendiat der „Jürgen Ponto-Stiftung“ und der „Deutschen Stiftung Musikleben„. Regelmäßige Teilnahme an Meisterkursen bei renommierten Pianisten (z.B. Ferenc Rados, Matti Raekallio, Dmitri Bashkirov u.a.) führten zu einer regen Konzerttätigkeit als Kammermusiker und Solist. So trat er bei verschiedenen Festivals auf (Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Schwetzinger Mozartfest) und spielte mit Orchestern wie dem WDR-Sinfonieorchester, dem Sinfonieorchester Basel und dem RSO Wien. Seine Konzerttätigkeit führte ihn in verschiedene deutsche Städte sowie nach Frankreich, Belgien und in die Niederlande; im Liszt-Jahr 2011 erregte er Aufsehen mit der Interpretation des vollständigen Zyklus “Die Schweiz” aus den “Années de pèlerinage”.

Programm:

R. Schumann:
Fantasiestücke Op 111

L. Janacek:
Im Nebel

A. Scriabin:
Sonate Nr2 gis-moll

-Pause-

F. Chopin:
Etüden Nr1-4

F. Liszt:
Vallée d’Obermann

F. Liszt:
Réminiscences de Norma