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Pep Ventura

Samstag 13. Mai 2017 - 20:30

Niko Meinhold – Klavier
Christian  Ugurel – Tenorsaxophon, Bassklarinette
Patrick Hengst – Schlagzeug


20170513Das Trio aus Berlin und dem Ruhrgebiet hat 2009 sein Debut beim renommierten Fresh Sound Label herausgebracht. 2015 erschien das aktuelle Album bei WismART.  Pep Ventura wurde im Jazzpodium ausführlich portraitiert (Ausgabe 10/2016).

Pep Ventura wird maßgeblich von der Abwesenheit des Basses geprägt. Doch anstatt diese Lücke durch komplizierte Arrangements oder durchkomponierte Passagen zu schließen, nutzt das Trio den Raum für ein sehr feinfühliges improvisiertes Zusammenspiel. Die Kompositionen jenseits aller jazztypischen Klischees ebnen den Weg für eine hochinteraktive Triomusik im besten Sinne des Wortes.

www.pepventura.de

 

 

Christian Koxholt – ts.
Tobias Hoffmann – guit.
Patrick Hengst – drums


PEP VENTURA – Es werden Songs interpretiert – frei von Arrangements, jedoch nie formlos. Dazu kommen Soundcollagen – nachvollziehbar, aber nie banal. Kommunikation geschieht – aber nie um ihrer selbst Willen.

Die Improvisation steht im Vordergrund! Wer allerdings an dieser Stelle an Freejazzklischees denkt liegt völlig falsch. Pep Ventura lassen in ihre Musik ihre eigenen musikalischen Vorbilder und Vorlieben einfließen.

Mit Respekt vor Musik, Mitmusikern und Tradition schaffen die drei Musiker aus Köln, Essen und Barcelona eine ganz eigene Atmosphäre, die niemanden gleichgültig lässt. Diese Band sprüht vor Spielwitz und Spielfreude! Was nicht wenig daran liegt, dass sich die drei auch abseits der Bühne unheimlich gut verstehen.

PRESSE:

„Über die Bedeutung des Bandnamens und Albumtitels „Pep Ventura“ klärt der Tenor Saxofonist Christian Koxholt in den Liner Notes auf. „Pep Ventura ist einer der bedeutensten Komponisten für die katalanische Musikgattung ‚Sardanas’, sogar eine U-Bahn-Station in Barcelona ist nach ihm bennant“, schreibt der mittlerweile im spanischen Barcelona lebende Deutsche. „Aber für mich klingt Pep (kurz für Josep) wie das englische Wort ‚Spirit’ – und Ventura verspricht Abenteur. Ein perfekter Name also für unsere Musik“. Das trifft es auf den Punkt. Mit seinem Trio mit dem Gitarristen Tobias Hoffmann und dem Schlagzeuger Patrick Hengst spielt sich der Saxofonist auf „Pep Ventura“ (Fresh Sound New Talent, freshsoundrecords.com) durch eine Hand voll bekannterer und unbekannterer Jazz-Standards – „Friday 13th“ von Thelonious Monk zum Beispiel oder „Blues for Bechet“ von John Coltrane, „Nefertiti“ von Wayne Shorter und „Relaxin’ At Camarillo“ von Charlie Parker. Doch lässt sich dieser Dreier nicht auf die Untiefen einer gewöhnlichen Mainstream-Blowing-Session ein. Ganz im Gegenteil: Diese Jazzstücke liefern lediglich die Grundlage für eine aktuelle Improvisationsmusik, die die Themen auseinandernimmt und umdeutet, die harmonischen Strukturen neu interpretiert oder neu gestaltet – ganz im Sinne der „alten“ Bopper also. Die Abfolge „Thema-Solo-Solo-Thema“, wie sonst bei solchen Standards üblich, werfen die drei behände über Bord – dies aber zugunsten eines gemeinsamen Improvisierens, einer Improviationsmusik, die tatsächlich ad hoc im Moment entsteht, eines Experimentierens mit Klangfarben und Formerweiterung, mit Hörgewohnheiten und Strukturen. Bebop für das 21. Jahrhundert.“
Martin Laurentius in JAZZTHING September/Oktober 2009

„…hypnotische, teils ekstatische Klänge…“ – „Diese drei Musiker beherrschen ihr Fach und werden mit Sicherheit sehr bald mehr kein Geheimtipp mehr sein.“
Kölner Stadtanzeiger

„Musiker einer jungen Generation, die auf eine so neue, unbefangene Art mit Standards umgehen, dass man glauben möchte, diese seien nicht für die Epigonen, sondern für’s Experimentieren geschaffen worden.“
Bert Noglik, WDR3,  ARD-Radiofestival Jazz, 28. August 2009

„Christian Koxholt’s Pep Ventura: Der Leader ist Saxofonist und wird begleitet, nein: umspielt, von Patrick Hengst (dr) und dem Kölner Tobias Hoffmann, der sich zu einem der aktivsten Gitarristen dieses Landes entwickelt, zumindest was den Jazz-im-weiteren-Sinne-Bereich angeht. Ein Debüt das bekannte Standards (Coltrane, Parker Monk, Shorter) seziert und einen eigenwilligen Free-Play-Ansatz hat.“
Lothar Trampert in GITARRE & BASS 10/2009